Raesfelder Imkerverein bittet die Erler Bürger um Unterstützung bei der Suche
Raesfeld (pd). Seit Mitte September wurde die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) in Erle an mehreren Stellen gesichtet.
Diese invasive Art ernährt sich überwiegend von Insekten und stellt für unsere heimischen Insekten insbesondere für Honigbienen eine Bedrohung dar. Bislang ist es nicht gelungen das Nest zu finden.

Erkennungsmerkmal der Asiatischen Hornisse
Um die Ausbreitung frühestmöglich zu verhindern bittet der Raesfelder Imkerverein die Erler Bürger um Unterstützung bei der Suche. Die Asiatische Hornisse unterscheidet sich deutlich von unserer heimischen Hornisse. Sie ist etwas kleiner und dunkler als diese und hat nicht das typische Wespenmuster auf dem Hinterleib. Besonders markant sind auch die schwarzgelben Beine. Die Sekundärnester der Asiatischen Hornisse, die im Spätsommer angelegt werden befinden sich überwiegend in Baumkronen und fallen dadurch hoffentlich einem aufmerksamen Bürger auf.
Bitte Meldungen hierzu mit Bild an die Untere Naturschutzbehörde unter [email protected]. Rückfragen können auch an den Imkerverein Raesfeld gestellt werden: [email protected].

Globalisierung und Klimawandel begünstigen die eingeschleppte Art
Die Asiatische Hornisse, auch bekannt als Vespa velutina, ist ein Insekt aus der Familie der Echten Wespen. Ursprünglich in Asien beheimatet, hat sie sich in den letzten Jahrzehnten in anderen Teilen der Welt, einschließlich Europa, ausgebreitet. Die Ausbreitung in neuen Gebieten ist oft mit negativen ökologischen Auswirkungen verbunden, da die Asiatische Hornisse ein Raubtier ist, das lokale Bienenpopulationen dezimiert, was dadurch Einfluss auf die Bestäubung und Honigproduktion haben kann.
Gefährlichkeit des Stichs für den Menschen
Wie bei anderen Wespen kann auch der Stich der Asiatischen Hornisse schmerzhaft sein. Für die meisten Menschen ist ein Stich zwar schmerzhaft, aber nicht lebensbedrohlich. Es kann zu lokalen Reaktionen wie Schwellungen, Rötungen und Juckreiz kommen.
Die Angriffe auf Menschen resultieren meistens aus falschem Verhalten gegenüber den Tieren (nach ihnen schlagen, wegpusten oder sie zertreten). Lediglich bei der Verteidigung des Nestes reagieren die Tiere zum Teil aggressiv.
Allergische Reaktion nach einem Stich
Wie bei der Europäischen Hornisse gilt auch bei Stichen durch die Asiatische Hornisse, dass nur in sehr seltenen Ausnahmefällen (nur bei etwa 2 -3 % der Bevölkerung) allergische Reaktionen ausgelöst werden können. (Quelle: Nabu)
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Stich der Asiatischen Hornisse für die meisten Menschen schmerzhaft, aber nicht gefährlich ist. Menschen mit einer bekannten Wespenallergie sollten jedoch besonders vorsichtig sein und möglicherweise präventive Maßnahmen ergreifen, um Stichen vorzubeugen. Quelle: Wikipedia



























