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Spaß für die Kleinen – Musikalische Früherziehung mit Ulli Meyering

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Am Montag erhielten die Kinder ihre Mappen, in denen sie alle Liedtexte sammeln können, um sie später zu Hause ihren Eltern vorzusingen oder vorzutanzen. Foto: Petra Bosse

In der Turnhalle der Kita-St. Nikolaus in Erle herrscht am Dienstagmorgen eine ausgelassene Stimmung. Etwa 20 Mädchen und Jungen hingen gespannt an den Lippen von Ulli Meyering während seiner Stunde zur musikalischen Früherziehung.

Mit viel Fingerspitzengefühl präsentierte er altersgerechte Musikstücke, sodass sie für jedes Kind verständlich waren. Einfache Liedertexte, die nachgesprochen und nachgesungen werden, verwandeln sich so in besondere Erlebnisse. Aspekte wie Rhythmus, Tanz, Körpersprache und der Einsatz von Instrumenten, sind integraler Bestandteil der musikalischen Früherziehung.

Ulli Meyering

Mit finanzieller Unterstützung des Fördervereins

Ein solches Angebot wäre in der Kita ohne die finanzielle Unterstützung des Fördervereins für alle interessierten Kinder nicht möglich. Schon vor der Corona-Krise war die wöchentliche musikalische Bildungsstunde für die vier- bis sechsjährigen Kinder ein fester Bestandteil ihres Alltags.

Mit Beginn der Pandemie musste dieses Programm jedoch überarbeitet werden, da zuvor die Kosten von den Eltern selbst getragen wurden. Laut der Kita-Leiterin Mechthild Westerkamp blieben die Kinder außen vor, deren Eltern keinen monatlichen Beitrag leisten konnten. Das führte zu einer Benachteiligung einiger Kinder – eine Tatsache, die auch vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe erkannt wurde.

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Viel Spaß mit Ulli Meyering in der Kita St. Nikolaus in Erle. Foto: Petra Bosse

Um die wesentlichen ersten musikalischen Erfahrungen für die Kinder weiterentwickeln zu können, hat sich der Förderverein entschlossen, durch Elternspenden die Kosten für rund 45 Kinder, aufgeteilt in zwei Musikgruppen, zu übernehmen.

Win-Win-Situation

„Die Grundvoraussetzung dabei ist“, betont Jonathan Schmidt vom Förderverein, „dass ausreichend Spenden von den Eltern kommen. Es funktioniert nur, wenn alle Eltern gemeinsam daran arbeiten“, unterstreicht Schmidt. Mechthild Westerkamp ergänzt, dass immer eine Erzieherin während der Musikstunden anwesend ist. Dies schafft eine Win-Win-Situation, da das Gelernte in die alltäglichen Gruppenaktivitäten integriert werden kann. Am Montag erhielten die Kinder ihre Mappen, in denen sie alle Liedtexte sammeln können, um sie später zu Hause ihren Eltern vorzusingen oder vorzutanzen.

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