Der Graffiti-Workshop im Jugendhaus Raesfeld bot in dieser Woche sowohl „Newbies“ als auch Fortgeschrittenen die Möglichkeit, sich mit Dosen, Farben und verschiedenen Techniken auszuprobieren.
Und das Beste daran war, dass dies an einem Ort stattfand, an dem es ausdrücklich erlaubt ist. Im Workshop lernten die Kinder und Jugendlichen in Raesfeld, wie man mit Spraydosen Kunstwerke schafft, und sie konnten ihre eigenen Werke an den legalen Graffiti-Wänden des Hauses gestalten.
Der Workshop in Raesfeld war mit 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmern voll ausgebucht. Von mittags bis in den frühen Abend fand ein reger Austausch unter den Teilnehmenden statt, die sich alle einen weiteren Workshop dieser Kunst für die Zukunft wünschten und nach weiteren legalen Flächen fragten.

Aber was genau ist Graffiti und wie ist es entstanden?
Graffiti ist eine urbane Kunstform, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hat. Ursprünglich begann es in den 1970er Jahren in New York City, als Künstler begannen, Graffiti auf öffentlichen Gebäuden und U-Bahn-Waggons zu sprühen. Seitdem hat sich die Graffiti-Kunst in viele verschiedene Richtungen weiterentwickelt. Interessanterweise wurden bereits im Alten Ägypten die ersten „Graffiti“ entdeckt.
Graffiti ist heutzutage ein fester Bestandteil jugendlicher Subkulturen und wird auch außerhalb dieser zunehmend als Kunstform gewürdigt. Graffiti und Streetart sind längst nicht mehr nur Ausdruck urbaner Proteste.



























