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Familienforscher im Heimatverein Raesfeld e.V. planen Ortsfamilienbuch

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v.l.. Johannes Schulte Terhart, Heinz Rickert, Hans-Jörg Fehse, im Hintergrund Martha Eming an der Kaffeemaschine, Karl-Heinz Tünte, Andreas Cluse (HV-Erle), rechts von hinten nach vorne: Maria Löchteken, Josef Kappe (Erle) und Hans Brune (Vors. HV Raesfeld)

Die Heimatvereine Raesfeld und Erle planen ein genealogisches Nachschlagewerk, das sich auf die Ortschaft und Region konzentriert sowie detaillierte Informationen über die Familien, die in dieser Gegend gelebt haben.

Raesfeld (pd). Auf Einladung der Arbeitsgruppe der Genealogen fand am Samstag, dem 4.3.2023 im Museum ein Treffen statt. Bei dem Treffen ging um die Erstellung eines Ortsfamilienbuches für Raesfeld/Erle.

Zu den Anwesenden gehörten nicht nur Mitglieder der Familienforschergruppe, sondern auch Abordnungen der Heimatvereinsvorstände aus Raesfeld und Erle.

Nach einer kurzen Begrüßung der Anwesenden durch Hans Brune, den Vorsitzenden des Heimatvereins Raesfeld, die u.a. eine kurze Vorstellung der Aktivitäten des Heimatvereins beinhaltete, übernahm Alfons Nubbenholt aus Ahaus die Vorstellung seiner bisherigen Aktivitäten bei der Erarbeitung eines OFB für die Gemeinde Heek, an der er maßgeblich mitgearbeitet hat.

Abschrift der Kirchenbücher von St. Martin Raesfeld

Ausgehend von den Datenschutzbestimmungen stellte Nubbenholt vor, welche Grundlagenarbeit für die Erstellung eines Ortsfamilienbuches erforderlich ist. Dabei wurde deutlich, dass mit der bereits vorliegenden Abschrift der Kirchenbücher von St. Martin Raesfeld schon eine sehr gute Ausgangssituation gegeben ist. Aus den gemachten Erfahrungen in Heek leitete Alfons Nubbenholt den Vorschlag ab, die vorliegenden Kirchenbuchabschriften mindestens stichpunktartig zu überprüfen, um sicherstellen zu können, dass die Abschriften die Originalquellen detailgetreu wiedergeben.

Einzelne Arbeitsschritte

Anschließend stellte Nubbenholt die einzelnen Arbeitsschritte, die dazu erforderlichen Arbeitshilfen und die nachfolgenden Umsetzungsschritte vor. Für die Anwesenden wurde nachvollziehbar dargestellt, dass die Erstellung eines OFB nicht „einfach so“ zu machen ist, 2sondern viel Genauigkeit im Detail, besonderes Engagement und auch Ausdauer erfordert. Vor allen Dingen sind für die Zusammenführung der Daten spezielle Kenntnisse und Hilfsmittel in Form von speziellen Tools für die Familienforschung notwendig bzw. zweckmäßig, weil dadurch der gesamte Umsetzungsprozess deutlich erleichtert werden kann.

Heimatverein Erle signalisiert Interesse

Besonders positiv wurde festgehalten, dass der Heimatverein Erle, vertreten durch Andreas Cluse, grundsätzliches Interesse an einer Zusammenarbeit speziell auch bei diesem Projekt signalisiert hat. Jedenfalls scheint nach dem Vortrag mit umfassenden Informationen die Motivation vorhanden zu sein, das Projekt gemeinsam zu stemmen. Deshalb lag das Fazit der Veranstaltung nahe, dass die Gruppe der Genealogen im Heimatverein Raesfeld sich zeitnah auf den Weg machen will, dieses Projekt, was möglicherweise Monate oder auch Jahre in Anspruch nehmen kann, anzugehen.

Info:

Ein Ortsfamilienbuch ist ein genealogisches Nachschlagewerk, das sich auf eine bestimmte Ortschaft oder Region konzentriert. Es enthält in der Regel detaillierte Informationen über die Familien, die in dieser Gegend gelebt haben, wie zum Beispiel Namen, Geburts- und Sterbedaten, Ehepartner, Kinder und Berufe.

Ortsfamilienbücher werden von Genealogen und Historikern erstellt, um Familienforschern bei der Suche nach ihrem Vorfahren zu helfen. Sie sind auch eine wichtige Quelle für die lokale Geschichte und Kultur, da sie oft Informationen über die Lebensbedingungen, Wirtschaft und Gesellschaftsstruktur der Vergangenheit enthalten. Viele Ortsfamilienbücher sind inzwischen online zugänglich und bieten somit einen wertvollen Einblick in die Geschichte und Herkunft von Familien und Gemeinden.

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