Fast 30.000 Besucher mehr in Bocholt beim Rosenmontagszug als 2019. Und auch in Raesfeld säumten fast doppelt so viele Jecken den Straßenrand als 2019.
Mit Blick auf die Straftaten kann die Polizei im Kreis Borken eine weitgehend positive Bilanz ziehen. Waren an den Karnevalstagen 2019 im Kreis Borken insgesamt 350 Polizistinnen und Polizisten, mit über 74 Polizeieinsätzen in Zusammenhang mit dem Karneval, im Einsatz waren, so waren am Montag nur wenige Einsatzkräfte, zumindest in Raesfeld zu sehen. Auch was die Straftaten anbelangte, war es schon fast friedlich auf den Straßen.

In Raesfeld blieb es Rosenmontag ruhig
Raesfeld: Hier wird die Zahl der Besucher von der Polizei auf etwa 4.000 und vom Veranstalter von 7.000 bis 8.000 geschätzt.
Während 2019 Raesfeld die Top 1 bei den Straftaten im Kreis anführte blieb es diesmal recht ruhig. Die Polizei nahm eine Person in Gewahrsam und erteilte einen Platzverweis. Außerdem erstatteten die Beamten eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung und stellten in einem Fall Betäubungsmittel sicher. Alkoholbedingt befanden sich vier Personen
in hilfloser Lage.
Im Vergleich 2019: 30 Platzverweise, 14 Personen wurden in Gewahrsam genommen. Sieben Strafverfahren wurden eingeleitet (Hausfriedensbrüche, Beleidigungen und drei Körperverletzungen), sieben Ordnungswidrigkeitenverfahren (sechsmal Urinieren in der Öffentlichkeit und ein Verkehrsverstoß).
Bocholt: Etwa 80.000 Zuschauer säumten die Strecke des Bocholter Karnevalumzuges. Für die Polizei gab es rund um den Karneval 19 Einsatzanlässe (u.a. zwei Körperverletzungsdelikte, eine Sachbeschädigung und einen Diebstahl). Die Einsatzkräfte nahmen sechs Personen in Gewahrsam und erteilten acht Platzverweise. Wegen übermäßigen Alkoholgenusses und selbst zugezogenen Verletzungen, wurden in 18 Fällen Rettungskräfte angefordert.
Isselburg: Circa 3.500 Zuschauer verfolgten den Karnevalszug in Isselburg. Der Umzug verlief aus polizeilicher Sicht ohne besondere Vorkommnisse. Die Polizei musste nicht einschreiten.
Velen: Den Karnevalsumzug in Velen besuchten circa 2.500 Gäste. Wie in Isselburg
verlief die Veranstaltung aus polizeilicher Sicht störungsfrei. Zwei Personen befanden sich alkoholbedingt in hilfloser Lage. 2019: sieben Platzverweise
Stadtlohn: Der Zug wurde von etwa 12.000 Zuschauern besucht. Rund um den Zug kam
es zu sechs Einsätzen für die Polizei. Die Beamten nahmen eine Person in Gewahrsam und leiteten vier Strafverfahren ein (drei Körperverletzungen und eine Sachbeschädigung).
Ahaus: Die Zuschauerzahlen werden in Wüllen auf circa 6.500 und in Ottenstein auf etwa 7.500 geschätzt. Beide Veranstaltungen verliefen aus polizeilicher Sicht störungsfrei.



























