Arbeitskreis Behindertenhilfe gibt sich neue Struktur / Kooperationsvereinbarung mit dem Kreis Borken ist in Arbeit
Kreis Borken (pd). Neu aufgestellt hat sich jetzt der Arbeitskreis Behindertenhilfe im Kreis Borken. Er will den Belangen behinderter Menschen in Zukunft noch nachdrücklicher Gehör verschaffen. Dazu möchte er in Zukunft noch enger mit freien und öffentlichen Trägern, die sich in der Behindertenhilfe engagieren, zusammenarbeiten. Regelmäßigen Kontakt halten wird er auch zu allen Einrichtungen, die sich mit Planungen und Maßnahmen für behinderte Menschen beschäftigen.
Die Fäden in der Hand hält ein Vorstand. In dieses Gremium gewählt wurden in alphabetischer Reihenfolge: [spoiler]
Helgo Eiting (DRK gemeinnützige Integrationsbetriebe Region Borken) Hans-Georg Hustede (Caritasverband für das Dekanat Bocholt e.V. – Büngern Technik) Michael Koopmann (Eltern- und Freundeskreis der Menschen mit Behinderungen Ahaus e.V.) Bernhard Lensing (CBF Kreisverband Borken e.V.) Tobias Meyer (Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Borken und Umgebung e.V.)
Stephanie Pohl (Bischöfliche Stiftung Haus Hall) Martin Uphues (VdK Kreisverband Borken-Coesfeld)
Wer den Vorsitz des AK Behindertenhilfe übernimmt, bisher übt Stephanie Pohl die Sprecherfunktion aus, werden die Mitglieder des Vorstandes in ihrer ersten Sitzung klären. Neu eingerichtet wurden zudem Arbeitsgruppen, die Schwerpunktthemen bearbeiten. Dazu gehören unter anderem Erziehung und Bildung, Arbeit und Qualifizierung sowie Gesundheit. Weitere Gruppen werden sich um Wohnen, Pflege und Betreuung, Freizeit, Sport und Kultur sowie Stadtentwicklung und Verkehr kümmern.
Der Arbeitskreis Behindertenhilfe im Kreis Borken versteht sich als Schnittstelle zwischen Verwaltung, Selbsthilfegruppen, Initiativen und Bürgerschaft. Er steht grundsätzlich allen Vereinen, Verbänden, Institutionen und Gruppen, die sich im Kreis Borken für die Belange von Menschen mit Behinderung einsetzen, offen. Aktuell gehören ihm zahlreiche Sozialverbände, Selbsthilfegruppen und Einrichtungen der Behindertenhilfe, wie z.B. Werkstätten und Kliniken, an.
In Vorbereitung ist zurzeit eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem AK Behindertenhilfe und dem Kreis Borken. Sie soll die intensive fachliche Zusammenarbeit beider Partner regeln. In der nächsten Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Soziales und Gesundheit am 20. September wird der Entwurf Thema sein.
Ansprechpartnerin für Belange behinderter Menschen ist in der Kreisverwaltung die Behindertenbeauftragte. Diese Aufgabe hat Gisela Röder vorübergehend von Barbara Thien übernommen. Sie ist zu erreichen unter Tel.: 02861/82-1217 oder per Mail: [email protected].
Foto: Der Vorstand des AK Behindertenhilfe mit alter und neuer Geschäftsführerin (v.l.): Martin Uphues, Stephanie Pohl, Hans-Georg Hustede, Barbara Thien, Tobias Meyer, Gisela Röder, Bernhard Lensing, Michael Koopmann und Helgo Eiting [/spoiler]



























