Neuer Kirchplatz an St. Silvester in Erle nimmt Form an
Der Kirchplatz rund um die St. Silvester-Kirche steht kurz vor der Fertigstellung. Die Arbeiten gehen sichtbar voran, erste Details prägen bereits das neue Erscheinungsbild.

Pflasterarbeiten auf der Zielgeraden
Rund 1.400 Quadratmeter Fläche sind nahezu vollständig gestaltet. Nur wenige Steine müssen noch verlegt werden. An den Eingängen fallen bereits die neu integrierten Symbole ins Auge. Auch die frisch eingesäten Rasenflächen zeigen erste grüne Ansätze.
Bauleiter Jens Ammerschuber zeigt sich mit dem Verlauf zufrieden. Die Arbeiten hätten unter stabilen Bedingungen stattfinden können, auch weil größere kirchliche Veranstaltungen in dieser Zeit ausgeblieben seien.

Christliche Symbole sichtbar integriert
Beim Rundgang über den Platz werden die gestalteten Elemente deutlich. In die Pflasterflächen sind christliche Symbole eingelassen. Dazu zählen das Pax-Zeichen als Symbol für Frieden sowie Alpha und Omega, die für Anfang und Ende stehen. Ergänzt wird die Gestaltung durch das Fischsymbol.
Dorfkonzept als Grundlage
Die Umgestaltung ist Teil des Dorfentwicklungskonzepts. Markus Lamers vom Kirchenvorstand erklärt, der ursprüngliche Anlass sei jedoch ein anderer gewesen. Die Sanierung der Kanalisation habe den Ausschlag für die umfassenden Arbeiten gegeben.

Neue Bäume, Bänke und ein fester Platz für Kunst
Im Zuge der Neugestaltung wurden 15 Bäume gepflanzt. Sitzbänke laden zum Verweilen ein. Auch die Skulptur „Leserin“ hat nun ihren festen Standort in unmittelbarer Nähe des Bücherschranks gefunden.
Moderne Beleuchtung setzt Kirche in Szene
Ein zentrales Element ist die neue Beleuchtung. Der Vorsitzende des Kirchenvorstandes Georg Badurczyk hebt hervor, dass Kirchturm, Gebäude und Umfeld gezielt in Szene gesetzt werden. Insgesamt sechs Bodenstrahler, vier Spots und acht Pollerleuchten sorgen für die Ausleuchtung. Die Technik lässt sich flexibel dimmen und an unterschiedliche Situationen anpassen. Erstmals war die komplette Anlage am 6. Dezember im Einsatz.

Defekter Blitzableiter entdeckt
Während der Bauarbeiten machten die Arbeiter eine sicherheitsrelevante Entdeckung. Badurczyk berichtet: „Die Arbeiter entdeckten zum Glück, dass der Blitzableiter der Kirche, der ringförmig um das Gebäude gelegt war, defekt war. Der Kirchturm hätte bei einem Blitzschlag abgefackelt werden können.“ Der Schaden sei offenbar bereits seit dem Bau des Turms vorhanden gewesen.



























