[singlepic id=7127 w=320 h=240 float=left] Morgens in Düsseldorf und kurze Zeit später auf der anderen Seite der Erde. Gut gelaunt bestieg ich meinen Flieger von British-Airways. Mit der Deutschlandfahne im Gepäck startete ich pünktlich in Düsseldorf, Umsteigen in London. Es war ein guter Flug von immerhin zehn Stunden. Und da ich fast alles esse, konnte ich mich auch nicht über das Essen der Briten beklagen. [singlepic id=7137 w=320 h=240 float=right] Mit Bier, Wein, oder Sekt sowie Beinfreiheit ohne Grenzen, verging die Zeit im wahrsten Sinne des Wortes „wie im Flug“. Was fehlte war halt eine Live-Übertragung aus Südafrika. Erst kurz vor der Landung in Vancouver ließ mir der Captain ausrichten, ich nervte zwischenzeitlich schon die Crew, dass Deutschland gegen Spanien 0:1 verloren hat. Das tat weh. Auch meine Schwester, die gleichzeit aus Toronto kam, wusste über dieses Trauerspiel bescheid. Ortszeit Vancouver 14 Uhr. Weiter ging es dann mit dem Bus Richtung Downtown. Meine Fahne schaute immer noch aus meinem Rucksack. „Are you german“, fragten mich mindestend fünf Leute im Bus und jeder Einzelne sprach mich mitleidsvoll darauf an, dass die Deutsche Mannschaft raus sei. Wie tröstlich!
Auch heute bei meiner ersten Shoppingtour mit meiner Schwester, erzählte eine Verkäuferin aus Ex-Jugoslavien, eine Chinesin und ein Canadierin mir den traurigen Vorfall. Es scheint so, dass die Deutsche Nationalelf hier in Canada großes Ansehen hat. Aber es hilft alles nichts. Kein Public Viewing beim Endspiel. Jetzt kann ich mich halt auf das Wesentliche hier im schönen Vancouver konzentrieren. Und dasvon gibt es eine ganze Menge. Knallblauer Himmel, vom Pazifik kommt ein angenehmer Wind rüber. Die Temperaturen liegen bei 28 Grad und das Wasser ist kalt. Bei meinem ersten Rundgang durch West-Vancouver fielen mir die sauberen Straßen auf. Der Sea-Walk ist ein rund 8 km langer Weg am Wasser. Jogger, Inlinescater, Spaziergänger und und… tummeln und flanieren hier. Auf der Wiese vor dem Strand waren am Abend zahlreiche Griller. Vergleichbar mit dem Tiergarten in Berlin. Das Einzige woran man sich hier echt gewöhnen muss, ist nicht nur das laute Geschnatter der riesigen Seemöven sondern an eine völlig neue Klangwelt. Denn wenn die Asiaten, hauptsächlich Chinesen, und davon gibt es hier jede Menge, miteinander in der Bahn, auf der Straße oder im Geschäft komunizieren, dann in voller Lautstärke, und man selber versteht kaum noch sein eigenes Wort.
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