Kreis und Wirtschaftsförderungsgesellschaft werben für Qualitätssiegel „Ökoprofit“ / Unternehmen aus Borken, Heiden, Raesfeld, Reken, Südlohn und Velen können mitmachen
Kreis Borken (pd). Die Umwelt schützen und gleichzeitig Kosten senken: Dass das funktioniert, wollen in den kommenden Monaten zehn bis fünfzehn Unternehmen aus dem Kreis Borken zeigen. Sie können sich am Projekt „Ökoprofit“ beteiligen, das der Kreis Borken und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG) jetzt gemeinsam starten. Weitere Projektpartner sind die Kreishandwerkerschaft, die Industrie- und Handelskammer sowie die Effizienzagentur NRW. Finanziell gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MUNLV). [spoiler]
Jeweils zwei bis drei Firmen zunächst aus den Pilotkommunen Borken, Heiden, Raesfeld, Reken, Südlohn und Velen haben die Chance mitzumachen. Gemeinsam mit Experten werden sie Materialflüsse und Betriebsabläufe genau unter die Lupe nehmen. Dabei möchten sie zum Beispiel herausfinden, wie und wo sich der Einsatz von Chemikalien reduzieren lässt, wie sie eine energetische Sanierung ihrer Gebäude anpacken können oder wo sich Routinen verbessern lassen. „Wir wollen die Firmen unterstützten, den Blick für den betrieblichen Umweltschutz zu öffnen“, erklärt Landrat Dr. Kai Zwicker, der die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hat. Dieses Engagement sei ein wichtiger Baustein im Klimaschutzkonzept des Kreises.
„Viele Beispiele aus ganz Nordrhein-Westfalen zeigen, dass sich durch konsequenten Umweltschutz auch Kosten einsparen lassen“, ergänzt der Geschäftsführer der WFG, Dr. Heiner Kleinschneider. „So ist das Projekt Ökoprofit auch ein Beitrag zur Wirtschaftsförderung.“ Seit 1991 haben sich in Nordrhein-Westfalen bereits über 1000 Unternehmen an Ökoprofit beteiligt. Damit verbunden ist die Auszeichnung mit einem gleichnamigen Gütesiegel, das nach eingehender Prüfung der Unternehmen und ihrer Projekte vergeben wird.
Die Durchführung des Projektes im Kreis Borken kostet rund 30.000 Euro, 80 Prozent davon übernimmt das Land. Finanziell unterstützten werden das Projekt zudem die VR-Bank Westmünsterland, die Volksbank Heiden eG sowie die Spar- und Darlehenskasse Reken eG. „Wir wollen gerne dazu beitragen, dass Firmen in innovative Konzepte zum Umweltschutz und zur Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit investieren“, erklärt Georg Kremerskothen, Vorstand der VR-Bank Westmünsterland eG.
Ansprechpartner für interessierte Unternehmen ist Ingo Trawinski von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken, Tel.: 02561/9799920. Weitere Informationen zum Projekt Ökoprofit gibt es im Internet unter www.kreis-borken.de/oekoprofit. [/spoiler]



























