FDP Kreis Borken fordert Abschuss des Wolfes

Problemfall für die örtliche  Weidetierhaltung

(pd). Festgelegte Wolfsverbreitungsgebiete statt unkontrollierte Population – Der Kreisparteitag der FDP im Kreis Borken hat am vergangenen Sonntag mehrheitlich den  Beschluss zum Abschuss des Wolfes „GW954f“ gefasst. 
Immer wieder werden Schafe, aber auch Nutztiere von Canis Lupus gerissen. Viele Halter von Weidetieren sind aktuell besorgt.

„Wölfe sind eine Gefahr für die Weidentierhaltung. Wir brauchen festgelegte Verbreitungsgebiete für Wölfe, in denen sie sich austoben können. Klar ist, dass die allermeisten Teile von Nordrhein-Westfalen viel zu dicht besiedelt sind, um dem Wolf genügend Lebensraum zu geben,“ so der münsterländische FDP-Bundestagsabgeordnete Karlheinz Busen.

Karlheinz Busen FDP Bundestag Kreis Borken

Die Freien Demokraten im Kreis Borken fordern den Abschuss des Wolfes „GW954f“ im Raum  Hamminkeln.

Durch zahlreiche Angriffe auf Weidetiere – mit und ohne  Herdenschutzmaßnahmen – hat dieser Wolf sich als Problemfall für die örtliche  Weidetierhaltung herausgestellt.

Einmal mehr zeigt sich auch, dass die dicht besiedelte Landschaft Nordrhein-Westfalens sich  nicht für die Ansiedlung von Wölfen eignet. Ein klassisches Wolfsrevier umfasst typischerweise  einige hundert Quadratkilometer. In Nordrhein-Westfalen und speziell auch im Kreis Borken  müssten daher viele Siedlungen in Wolfsgebieten liegen – dadurch entsteht ein hohes  Konfliktpotenzial.

Die Freien Demokraten im Kreis Borken sprechen sich dafür aus, in Deutschland  Verbreitungsgebiete festzulegen, innerhalb derer der Wolf sich frei entfalten kann. Darüber  hinaus muss er im Problemfall einfach und ohne die permanente Gefahr, eine strafbare  Handlung zu begehen, abgeschossen werden können.