60 Jahre nach ihrer Einschulung trafen sich die ehemaligen Schüler der Grundschule Erle bei Brömmel-Wilms
ERLE. Große Wiedersehensfreude gab es bei den ehemaligen Grundschülern 60 Jahre nach ihrer Einschulung, Ostern 1958, beim Klassentreffen. Von den 31 ehemaligen i-Dötzen folgten 17 der Einladung zum Treffen bei Brömmel-Wilms.
Der Klassenraum in der ehemaligen alten Erler Schule lag im obersten Geschoss und wurde deshalb auch „Hühnerfeckel“ genannt, erzählte Ludger Uhlenbrock. Gemeinsam mit Adelheid Kölking, Rita Brüggemann und Marietheres Steendijk hatte er das Treffen organisiert.
Viele blieben in der Gemeinde
Der Einschulungsjahrgang 1958 mit Klassenlehrerin Gramse war der letzte Jahrgang der Volksschule mit acht Schuljahren in Erle. Nach der Grundschulzeit wechselten Paul Böckenhoff, Marietheres Brömmel, Elisabeth Menting und Marie-Theres Schulte-Grewing zu einer weiterführenden Schule. Die meisten aus dem Jahrgang blieben nach ihrer Schulzeit in Raesfeld und Erle. Die weiteste Anreise hatte Marietheres Recke-Nagel aus Wiesmoor/Ostfriesland.

Mütterliche Lehrerin
Paul Böckenhoff gehörte zu den wenigen, der seine ehemaligen Schulkollegen seit fast 40 Jahren, da gab es bereits ein Treffen, nicht mehr gesehen hatte. „40 Jahre ist das schon her? Ich kann es kaum fassen“, staunte Böckenhoff. Es gab einiges zu erzählen. Viele Erinnerungen von damals wurden ausgetauscht. „Unsere Klassenlehrerin Frau Gramse war eine sehr gute und mütterliche Lehrerin. Im Gegensatz zu Lehrer Loick, der schon mal mit der Kreide warf, wenn jemand nicht zuhörte“, erinnerte sich Uhlenbrock an die Grundschulzeit in Erle.
Am Nachmittag klang das Treffen aus und die Gruppe machte abschließend einen kleinen Rundgang durch das Dorf, mit Abstecher zur Femeiche und zur der ehemaligen Schule.
Petra Bosse



























