RAESFELD. Zweites großes Wiedersehen der Grundschüler des Einschulungs – Jahrgang 1968 am Samstagabend im Vennekenhof.
Lange nicht gesehen, und doch haben sich die meisten Ehemaligen wiedererkannt, wie Cornelia Ebbert sagt. Sie hat mit Beate Bücker, Birgitt Becker, Doris Droste-Dassler und Regina Gördes das Klassentreffen der ehemaligen St. Sebastian-Schülerinnen und Schüler organisiert.
43 Ehemalige kamen nach Raesfeld. Dies war nur ein kleiner Teil der damaligen 108 Grundschüler. Den weitesten Anreiseweg von Sylt nahm Bernhard Nießing in Kauf, um alte Erlebnisse wieder aufleben zu lassen. Vier der Ehemaligen seien bereits verstorben, und einige leben weiter weg, unter anderem in Italien und Amerika. Letztendlich aber wohne der größte Teil in Raesfeld und Umgebung, erzählen die Organisatorinnen.
Viel zu erzählen
Gut erinnert sich Cornelia Ebbert noch an die Grundschulzeit vor 50 Jahren. „Wir hatten bei der Einschulung vier Klassen. Wegen Überbelegung und weil die St. Sebastian-Schule zu klein war, wurden einige Kinder in die Bauernschaftsschule am Helweg ausgelagert“, so Ebbert.
Nach der Grundschule trennte sich die Spreu vom Weizen.
Während die meisten in die Raesfelder Hauptschule wechselten und alle fünf Jahre ein Klassentreffen veranstalten, haben sich die Grundschüler erstmalig in dieser Konstellation nach 25 Jahren getroffen. „Selbst nach 25-Jahren musste ich aber schon ein wenig rätseln, wer wer ist“, sagte Doris Dassler-Droste und lachte. Es dauerte aber nur wenige Minute, bis sich alle ausreichend beschnuppert hatten. Bis spät hinein wurden alte Erinnerungen und Erlebnisse ausgetauscht, denn nach all den Jahren hatte jeder viel zu erzählen.




























