Kreis Borken/Münsterland (pd). In Legden-Asbeck ist am Mittwoch (31.8.) der zweite Abschnitt der Münsterland-Reitroute eröffnet worden. Der Borkener Landrat Dr. Kai Zwicker und Michael Kösters, Vorstandsmitglied des Münsterland e.V., gaben die 140 Kilometer lange Strecke gemeinsam mit Vertretern der beteiligten Kommunen frei. Reiterinnen und Reiter haben die Wahl zwischen zwei Alternativrouten. Die eine führt von Gronau über Heek und Ahaus nach Vreden, die andere von Vreden über Ahaus und Stadtlohn nach Legden. Bis 2013 soll die Münsterland-Reitroute auf eine Länge von 1000 Kilometern anwachsen. Der erste Abschnitt wurde Anfang Juli im Kreis Steinfurt am Kloster Bentlage eröffnet und führt von Gronau bis nach Rheine.“Wir wollen, dass der Kreis Borken für Reiter noch attraktiver wird“, erklärte Landrat Dr. Kai Zwicker. „Davon profitieren Einheimische wie Touristen.“ Michael Kösters vom Münsterland e.V. ist überzeugt, dass sich die neue Route auch für Gastronomie und Hotellerie bemerkbar machen wird. „Durch die steigende Nachfrage und eine längere Verweildauer lassen sich bedeutende regionale Wertschöpfungseffekte erzielen“, so Kösters. Insgesamt 2,1 Millionen Euro stehen für das gesamte Projekt zur Verfügung. 80 Prozent der Kosten tragen EU und Land im Rahmen des Projekts „Pferderegion Münsterland – SchRitt für SchRitt Parklandschaft erleben: Netzwerke ausbauen – Wertschöpfung heben“. 20 Prozent macht der Eigenanteil der beteiligten Kommunen aus. Insgesamt 241.000 Euro kostet der Ausbau der Route im Kreis Borken. Ihre Gesamtlänge soll im kommenden Jahr auf 200 Kilometer anwachsen. Dann werden die Abschnitte von Velen über Gescher Richtung Rosendahl (Kreis Coesfeld) und von Reken über Heiden und Raesfeld nach Dorsten (Kreis Recklinghausen) eröffnet. Die Route führt im Kreis Borken an zahlreichen sehenswerten Orten und Naturschätzen vorbei. Dazu gehören unter anderem die historischen Ortskerne von Legden-Asbeck und Heek-Nienborg, die Haarmühle in Ahaus und der Drilandsee in Gronau. Der neue Teilabschnitt ermöglicht zudem Ritte entlang der deutsch-niederländischen Grenze in Vreden oder durch schöne Waldstücke im Liesner Wald in Stadtlohn. Entlang des Weges oder in überschaubarer Entfernung laden zahlreiche Gasthöfe und Raststationen zur Einkehr ein. Viele von ihnen stellen sich auf Reittouristen ein und haben zum Beispiel Anbindebalken für Pferde aufgestellt. Träger der Münsterland-Reitroute sind die Kreise Borken, Coesfeld, Recklinghausen, Steinfurt und Warendorf sowie die Stadt Münster. Der Münsterland e.V. tritt als Projektträger auf und übernimmt damit die Koordination der gesamten Maßnahme. Auch das überregionale Marketing und die Qualifizierung von Reitbetrieben und gastronomischen Betrieben liegen in den Händen des Münsterland e.V. Kartenmaterial gibt es kostenlos beim Kreis Borken, dem Münsterland e.V. sowie den beteiligten Städten und Gemeinden. Im Internet stehen die Karten unter www.muensterland.com zur Verfügung.
Foto: Den zweiten Abschnitt der Münsterland-Reitroute eröffneten (v.l.): Bürgermeister Friedhelm Kleweken (Legden), Bürgermeister Felix Büter (Ahaus), Wolfram Höltken (Stadt Stadtlohn), Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch (Vreden), Landrat Dr. Kai Zwicker, Peter Bakenecker-Serné (Stadt Gronau), Reimer Stoldt (Stadt Münster), Heinz-Jürgen Müller (Kreis Warendorf), Kreisdirektor Roland Butz (Recklinghausen) und Michael Kösters (Münsterland e.V.).
Start Kreis Borken 140 Kilometer für Reiter und Pferde – Zweiter Abschnitt der Münsterland-Reitroute eröffnet...



























