Ausstellung ist bis zum 22. August im Borkener Kreishaus zu sehen
Kreis Borken (pd). Am 13. August 2011 jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 50. Mal. Aus diesem Anlass ist im Borkener Kreishaus jetzt eine Ausstellung unter dem Titel „Die Mauer – Eine Grenze durch Deutschland“ zu sehen. Die Bundesstiftung Aufarbeitung hat sie gemeinsam mit den Zeitungen BILD und Die Welt erarbeitet.
„Die Ausstellung bietet die Gelegenheit, sich das Drama der deutschen Teilung noch einmal vor Augen zu führen“, erklärt Landrat Dr. Kai Zwicker. „Sie macht auch deutlich, welch hohes Gut die deutsche Einheit von 1990 ist.“ Die Ausstellung ist bis zum 22. August im Kreishaus an der Burloer Straße 93 zu sehen, montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 16 Uhr.
20 großformatige Plakate erzählen die Geschichte sowohl der innerdeutschen Grenze als auch der Berliner Mauer. Die Ausstellung zeigt eindrückliche Fotos und Dokumente aus den Archiven der beiden Zeitungen, die teilweise erstmals nach Jahrzehnten wieder zu sehen sind. Das Autorengespann Sven Felix Kellerhoff (Die Welt) und Dr. Ralf Georg Reuth (BILD) beschreibt das SED-Grenzregime und seine Opfer, die Haltung der Westmächte zum Mauerbau, Fluchten und Fluchthilfe. Dazu beleuchtet die Ausstellung den Alltag entlang der innerdeutschen Grenze und in der geteilten Stadt wie auch die glückliche Überwindung der Teilung mit der Friedlichen Revolution des Jahres 1989. Den Abschluss bildet die juristische Aufarbeitung der Grenze durch Deutschland mit den Mauerschützenprozessen.
Foto: Landrat Dr. Kai Zwicker lädt zum Besuch der Ausstellung im Foyer des Kreishauses ein.



























