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Zirkus Wunderlich gewinnt den Heimatpreis Borken 2022

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Der 1. Platz des Heimatpreises "Projekt Borken" ging in diesem Jahr an Eva Wunderlich (re.) mit ihrem Zirkusprojekt „Zirkus Wunderlich“. Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing und Borkens Kulturmanager Simon Schwerhoff überreichten ihr den Preis im feierlichen Rahmen. ©Stadt Borken

Heimatpreis 2022: „Projekt Borken!“ Die Preisverleihung fand am Donnerstag, 24. November im FARB Forum Altes Rathaus Borken statt. 1. Platz geht an das Zirkusprojekt „Zirkus Wunderlich“

Borken (pd). Die Stadt Borken hat 2022 bereits zum vierten Mal im Rahmen des Heimatförderprogramms „Heimat. Zukunft. NRW.“ des Landes Nordrhein-Westfalen einen Heimatpreis ausgelobt – in diesem Jahr unter dem Namen „Projekt Borken!“.

Hat der Borkener Heimatpreis bisher konkret umgesetzte Projekte ausgezeichnet, so ging es in diesem Jahr um eine neue Idee für die Zukunft der Kreisstadt.

Heimatpreis-Borken
Insgesamt neun tolle Projekte haben sich um den Borkener Heimatpreis 2022 beworben. ©Stadt Dorsten

Gesucht wurden spannende Projekte, interessante Vorhaben, neue Aktionen, gemeinschaftliches Bauen, mitreißende Veranstaltungen und vieles mehr. Insgesamt wurden neun Projekte eingereicht. Eine divers besetzte Jury hat über die unterschiedlichen Projekte aus unterschiedlichen Bereichen wie Kunst, Soziales, Sport sowie Technik entschieden.

5.000 Euro für Eva Wunderlich

Bei der Preisverleihung am Donnerstagabend durfte sich Eva Wunderlich mit ihrem Zirkusprojekt „Zirkus Wunderlich“ über den ersten Platz und somit das Preisgeld von 5.000 Euro freuen.
„Mit dem Gewinnerprojekt ‚Zirkus Wunderlich‘ hat den Heimatpreis 2022 eine Idee gewonnen, die niedrigschwellig und für viele Menschen zugänglich ist. Ein Zirkus kann ohne Sprache begeistern, ist inklusiv und integrativ“, war sich die Jury einig.

Generationenübergreifend

„Das Projekt überzeugt durch eine Macherin, die für ihre Idee brennt, Kreativität mitbringt und im den ‚Zirkus Wunderlich‘ bei anderen Menschen die eigenen Ausdrucksmöglichkeiten fördern möchte. Wir sind überzeugt davon, dass der Funke überspringen und das Projekt gemeinsam mit weiteren Begeisterten gestaltet werden kann. Die Idee schließt darüber hinaus eine Lücke im großen Freizeitangebot Borkens und hat das Potential, generationenübergreifend zu begeistern“, betonte die Jury.

Drei Kriterien

Projekte, die sich um den Heimatpreis 2022 beworben haben, mussten drei Kriterien erfüllen. Hierfür musste in der Bewerbung jeweils eine kurze Begründungen angegeben werden: für Borken, für die Zukunft, für alle. Ideen einreichen konnten alle Personen, Vereine, Initiativen und Gruppen aus dem Stadtgebiet Borkens. Erstmals wurde nur ein Gewinnerprojekt mit dem Gewinn in Höhe von 5.000 Euro ausgezeichnet.

Das Siegerprojekt verpflichtet sich mit dem Preisgeld, die Idee im Anschluss auch umzusetzen. Zudem hat das Gewinnerprojekt nun die Chance auf den Landes-Heimatpreis des Landes NRW.

Insgesamt hatten sich diese neun Projekte um den „Projekt Borken!“-Preis 2022 beworben:

  • Alexandra Galonska-Vivegnis: Spinn- und Strickcamp im Heimathaus Borken-Burlo
  • Comet Posse Borken: HoveRamp – DIY Skateanlage Hovesath
  • Dragonboat-Club Borken: Pink Paddler Programm und Schüler AG
  • Eva Wunderlich: Zirkusprojekt „Zirkus Wunderlich“
  • IG Geometerpfad e.V.: NHN-Turmhöhen historische Landkarten
  • Judith Kolschen, Team SternenEltern Borken: Gründung TrauerHalt e.V.
  • Ladies‘ Circle 105 Borken i. Gr.: Borkener Gastronomiequartett
  • Markus Beyersdorf und Matthias Koop: AZUBI Insights
  • Montessori Borken e.V.: Begrünter Fahrradunterstand

Facettenreiches Engagement

In einer Jurysitzung wurden alle eingereichten Projekte gesichtet und nach den drei Preiskriterien beurteilt. Im Anschluss wurden per Abstimmung das Siegerprojekt ausgezeichnet. Unabhängig von der Platzierung wurde das großartige und facettenreiche Engagement der Borkenerinnen und Borkener für ihre Stadt von der Jury ausdrücklich gelobt. „Die vielen guten Vorschläge haben im Nachgang sicher noch die Möglichkeit sich in Borken zu vernetzen und über andere Wege umgesetzt zu werden“, so die Feststellung der Jury. Einige Projekte sind inzwischen auch bereits umgesetzt worden oder werden in Zukunft auch unabhängig vom Heimatpreis-Gewinn umgesetzt.

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