Des einen Freud, des anderen Leid! Das ich meine Geldbörse wieder habe, das verdanke ich ich den ehrlichen Raesfeldern, aber es gibt auch andere Fälle. Eine wahre Geschichte!
Eine Erler Familie hat einem durchziehendem Schrotthändler mit einem Essener Kennzeichen eine alte Kühltruhe und einen Kühlschrank zur Entsorgung mitgegeben. Der Schrotthändler versprach, diese fachgerecht zu entsorgen. Obendrauf gab es noch einen 20 Euro Schein. Einige Stunden später erhielten die Erler einen Anruf von Georg Borchers, der nicht sehr erfreulich klang. Fakt war, dass Georg Borchers in der Erler Heide zwei Kühlgeräte gefunden hat und nun verständlicher Weise mit einer Anzeige bei der Polizei drohte. Es ist ja nichts außergewöhnliches, dass Menschen ihren Müll einfach in der freien Natur entsorgen, nur hinterlassen diese dann keine Adresse. In diesem speziellen Fall war es aber so, dass der Eigentümer Diabetiker war und von den Medikamenten noch ein kleines Namensschild im Kühlschrank klebte. Die Sachlage konnte natürlich schnell geklärt werden und die alten Kühlschränke holte die Familie kurzerhand wieder ab.
Wer also demnächst seinen Elektroschrott oder sonstige Küchengeräte bei einem durchfahrenden Schrotthändler entsorgen möchte, sollte sich vorab versichern, dass diese nicht einfach irgendwo im Wald und in der Heide abgelegt werden, sondern auch ihren Bestimmungsort erreichen.



























