Heico Nickelmann ist mehr als glücklich, denn sein Konzert „Gegen den Wind“ am 28. Dezember in Hecheltjens-Festscheune war erneut ein voller Erfolg.
Anders als der Raesfelder Musiker erwartet hatte, war die Festscheune am Mittwochabend komplett ausverkauft. Viele neue Leute, aber auch der altbekannte Fankreis waren angereist, um Nickelmann nach dreijähriger Coronapause endlich wieder live auf der Bühne zu sehen und zu erleben.

„Die Karten haben mir meine Kinder zu Weihnachten geschenkt und ich freue mich sehr, dass ich heute zum ersten Mal überhaupt Nickelmann hautnah sehen kann. Das ist schon ein anderes Gefühl, als wenn ich die Musiker nur online höre und sehe“, sagte Daniela Dombewski aus Dorsten.
Neue Songs kamen gut an
Der Raesfelder Liedermacher präsentierte seinem Publikum nicht nur seine bekannten Songs, sondern überraschte auch mit zwei neuen Liedern: „Immer weiter“ und „Zauberberg“. Letzteres erzählt die Geschichte einer alleinstehenden Frau über 50, deren Kinder aus dem Haus sind und die trotz ihres Alters immer noch auf der Suche nach der großen Liebe ist. Mit diesem Text und der Musik traf der Musiker genau den Nerv des Publikums und erntete am Ende stehenden und minutenlangen Applaus.

„Ich hätte nicht erwartet, dass die Hütte heute so voll ist“, sagte Nickelmann, denn der Vorverkauf der Karten war zuvor eher schleppend. Erst in der letzten Weihnachtswoche sei der Verkauf richtig in Schwung gekommen und regelrecht „explodiert“, so Nickelmann.
Symbiose zwischen Publikum und Musiker
Wer die Konzerte von Nickelmann und Freunde schon erlebt hat, weiß, dass sie sowohl stimmungsmäßig als auch musikalisch immer ein Vergnügen sind. „Die Leute sind einfach glücklich, Live-Musik erleben zu können. Es war eine wirkliche Symbiose zwischen uns Musikern und dem Publikum“, sagte Nickelmann.
Der Musiker ist auch bekannt dafür, dass er gerne das Programm ausdehnt. So auch dieses Mal, als es Zugabe um Zugabe gab. Eine davon war „Rebecca“, bei der das Publikum begeistert mitsang. Bei „Setz die Segel“ erhellten hunderte von Handylampen, die im Rhythmus geschwungen wurden, den Raum. Erst nach gut einer Stunde Verspätung machte sich das Publikum schließlich auf den Heimweg.



























