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Volksbank Raesfeld und Erle – Geschäftsguthaben um 13% erhöht

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v.l.: Neu gewählter Aufsichtsrat und Vorstände v.L.: Michael Weddeling,, Ralf Steiger und Oliver Cichowski, Georg Göllmann , Birgit Romeiß-Geuting und Ja-Bernd Seier (Aufsichtsrat) sowie Marcus Feldhaar. Foto: Petra Bosse

Volksbank Raesfeld und Erle freut sich über das vergangene Geschäftsjahr mit überdurchschnittlichem Wachstum in nahezu allen Bereichen. Dividendenausschüttung in Höhe von 4,00 ProzentDie Aufsichtsratsmitglieder Birgit Romeiß-Geuting und Georg Göllmann wurden erneut in den Aufsichtsrat gewählt.

Auf der Generalversammlung präsentierte der Vorstandsvorsitzende Oliver Cichowski zusammen mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Jan-Bernd Seier den Mitgliedern den Bericht zum abgelaufenen Geschäftsjahr. Über 300 Mitglieder und Gäste und Mitglieder nahmen der Veranstaltung in der Festscheune Hecheltjen’s Hof teil.

Generalversammlung-volksbank-2023
Foto: Petra Bosse

Aufsichtsratsvorsitzende Jan-Bernd Seier eröffnete die Versammlung und übergab dann das Wort an den Vorstandsvorsitzenden Oliver Cichowski. Er stellte die Mitglieder, die der Bank bereits seit 40, 50 oder 60 Jahren die Treue halten, in den Mittelpunkt. Die Ehrung der Jubilare fand in diesem Jahr im Vennekenhof statt, begleitet von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm der Fun Generation und kulinarischen Genüssen.

Optimistischer Blick in die Zukunft

Cichowski gab den Anwesenden einen Rückblick auf das vergangene Jahr hinsichtlich der Geldpolitik und des Finanzsektors. Trotz einiger Krisen betonte er die Notwendigkeit, optimistisch in die Zukunft zu blicken. Er schloss seine Ausführungen mit einem positiven Ausblick auf das Jahr 2023.

Die Versammlung nahm ihren Anfang mit einem kurzen Video und dem neuen Unternehmensslogan und dessen Ursprung: „Verlässlich. Regional. Engagiert.“

Ralf Steiger, Vorstandsmitglied der Genossenschaftsbank, erläuterte die Bedeutung, die hinter diesen Begriffen steckt.

Partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Die Verlässlichkeit, so Steiger, manifestiert sich nicht nur in der Erhaltung beider Standorte, sondern auch in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Die Regionalität wird durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verkörpert, die persönlich vor Ort bekannt sind. Sie ist auch fest verwurzelt in der Unterstützung von Vereinen und gemeinnützigen Institutionen in Raesfeld, Erle und Homer.

43.000 Euro für heimische Vereine

Doch diese Unterstützung der regionalen Gemeinschaft sei auch Ausdruck des Engagements der Bank.

Auch die Unterstützung der Vereine und gemeinnützigen Institutionen in Raesfeld, Erle und Homer zähle zur Regionalität, aber auch vor allem zum Engagement. Allein im vergangenen Jahr konnten diese mit über 43.000 Euro unterstützt werden. Auch die Förderung nachhaltiger Projekte und die Anschaffung zweier Elektroautos trage zum Engagement vor Ort bei.

Betrug im Netz

Anschließend widmete sich Vorstandsmitglied Michael Weddeling den gegenwärtigen Betrugsmaschen, die immer im digitalen Raum auftreten, und bezeichnete sie als „Gefahr im Netz“. Er machte darauf aufmerksam, dass gefälschte E-Mails, SMS oder Anrufe mittlerweile alltäglich sind.

Keine Zugangsdaten weitergeben

Weddeling betonte, dass Bankmitarbeiterinnen und Bankmitarbeiter nie nach sinnvollen Informationen wie Zugangsdaten, Geheimzahlen oder TANs fragen würden. Sein Rat an den Kunden lautete: „Fordern Sie die Telefonnummer des Anrufers mit den Worten: ‚Ich rufe Sie gleich zurück.‘ Ich versichere Ihnen, dass sich die Angelegenheit dann meist von selbst erledigt.

Er empfahl weiterhin, stets darauf zu achten, dass Virenprogramme auf Handys und PCs auf dem neuesten Stand sind.

Elektronisches Postfach

Für die Kommunikation zwischen Berater und Kunde sollte das elektronische Postfach im Onlinebanking genutzt werden. Dies bietet im Vergleich zur E-Mail-Kommunikation einen besonders hohen Sicherheitsstandard.

Weddeling thematisierte auch die Problematik der „Geldautomatensprengungen“, die die Bank weiterhin beschäftigte. Um den Schutz vor diesen Angriffen zu erhöhen, wurden an beiden Standorten Rolltore installiert.

Zahlen und Fakten von Vorstandsmitglied Marcus Feldhaar

Das Aktivgeschäft, welches im Wesentlichen das Kreditgeschäft beinhaltet, war durch eine positive Entwicklung gekennzeichnet. Mit einem Zuwachs von mehr als 10 Prozent auf 244 Mio. Euro lagen die Forderungen an Kunden über den Planwerten. Es konnte insgesamt ein wiederum deutlicher Trend hin zu langfristigen Darlehen mit Zinsfestschreibung verzeichnet werden.

Der Einlagenbestand hat 2022 weiter zugenommen

Zum Ende des Jahres haben die Kundinnen und Kunden der Bank Guthaben in Höhe von ca. 235 Mio. Euro anvertraut. Dies sei eine Steigerung von mehr als 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr, welche deutlich über der Durchschnittsrate des Verbandes liege.

Auch die vermittelten Kreditgeschäfte an die Hypothekenbanken, die vermittelten Guthaben an die Union Investment, BSH, R+V oder auch die DZ Privatbank konnten überdurchschnittlich um 7% gesteigert werden.

Kundengeschäfte

Mehr als 670 Mio. Euro an Kundengeschäften werden nunmehr durch die Volksbank Raesfeld und Erle eG verwaltet und betreut. „Das ist ein Vertrauensbeweis, über den wir uns sehr freuen“, ergänzte Feldhaar seine Ausführungen.

Eigenkapital

Das Eigenkapital konnte ebenfalls ausgebaut werden, denn die Geschäftsguthaben erhöhten sich um 13%. Die Genossenschaftsbank zählt nunmehr 5.543 Anteilseigner. Dies bedeute, dass jeder zweite Raesfelder, Erler bzw. Homeraner Mitglied der Bank sei.

Dividendenausschüttung in Höhe von 4,00 Prozent

Der Ergebnisverwendungsvorschlag, den der Aufsichtsrat und der Vorstand der Generalversammlung unterbreiteten, sah neben Einstellungen in die Rücklagen eine Dividendenausschüttung in Höhe von 4,00 Prozent auf die Geschäftsguthaben vor. Dieser Vorschlag fand die ungeteilte Zustimmung der Mitglieder.

Georg-Göllmann-und Birgit Romeiß-Geuting
Birgit Romeiß-Geuting und Georg Göllmann. Foto: Petra Bosse

Im Anschluss, bevor es dann zum gemütlichen Teil überging, wurden die Aufsichtsratsmitglieder Birgit Romeiß-Geuting und Georg Göllmann wurden erneut in den Aufsichtsrat gewählt.

Kabarettist Thomas Philipzen

Nach all den Zahlen und Fakten sorgt der Storno-Kabarettist Thomas Philipzen am Ende für Abwechslung. Seine pointierten Witze und skurrilen Anekdoten brachten das Publikum zum Schmunzeln und schafften eine willkommene Ablenkung von den ernsten Themen. Die anwesenden Teilnehmer konnten sich entspannen und den Abend mit einem herzhaften Lachen ausklingen lassen. Thomas Philipzen bewies einmal mehr sein Talent als talentierter Solo-Kabarettist.

Generalsversammlung Thomas Philipzen
Thomas Philipzen . Foto: Petra Bosse

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