RAESFELD. Die UWG Raesfeld hatte am Samstag zum Bürgergespräch an das ehemalige Hotel Epping eingeladen.

Drei Themenschwerpunkte konnten kontrovers diskutiert werden

Zukunft Tiergarten, Ortskerngestaltung sowie die Verkehrssicherheit im Ort, Sauberkeit, Spielplätze und Grünanlagen für ein familienfreundliches Raesfeld.

Diskussionsrunde mit Richard Temminghoff, Hans Lordieck, Wolfgang Warschewski, Rupert Koller, Arnold Krafczyk und Thomas Emmert (v.l.).

Das Thema Aelkeshof war nur im Randgeschehen ein Thema an diesem Tag.
„Die Bürger fühlen sich in gewissen Themen bei Entstehungs- und Entscheidungsprozessen nicht mit einbezogen. Wir als UWG möchten den Bürgerwillen wahrnehmen, berücksichtigen, abfragen und Anregungen ernst nehmen“, so der UWG-Fraktionsvorsitzende Rupert Koller. Mit Blick Richtung Zukunft des Tiergarten, ein für die Raesfelder wichtiger Freizeit- und Erholungsbereich, wie Koller sagte, hatten die Fraktionsmitglieder besonders die letzten negativen Entwicklungen, wie das Fischsterben und die ungepflegten Anlagen, aufgegriffen.

Spielplätze und Grünanlagen

Familienfreundliches Raesfeld, das wünscht sich die UWG für die Zukunft. „Besonders was Spielplätze und Grünanlagen anbelangt, muss hier einiges gemacht werden. Und auch Richtung Verkehrsplanung für sichere Schulwege, ich denke da an den Kreuzungsbereich Suendarper Weg in Erle, wo schon Jahre drüber geredet, aber nichts gemacht wird, muss einiges passieren“, so Koller.

Froschbrunnenplatz

Was die Ortkerngestaltung anbelangt, gehe es nicht nur in erster Linie um den Erhalt von Aelkeshof, sondern wie Rupert Koller sagte, um die größte im Moment anstehende überplanende Fläche in Raesfeld, der Parkplatz vor Epping. „Wir haben mehrere zentralen Plätze, aber keinen, der ein wirklicher Bürgerplatz ist “, findet Koller mit Blick auf den Froschbrunnenplatz. Dieser habe zwar die städtebauliche Qualität dafür, aber bedingt durch das hohe Verkehrsaufkommen sei der Platz somit als Bürgerplatz völlig ungeeignet. „Dabei könnte besonders der Froschbrunnenplatz als zentraler Bürgerplatz ein toller Treffpunkt für Jung und Alt sein“.

LKW-Verkehr raus aus der Ortsmitte

„Wichtig für mich als Raesfelderin ist, dass wir einen Drogerie-Markt bekommen und, dass der LKW- Schwerverkehr aus der Ortsmitte verschwindet. Diskutiert werden sollte auch, mit Blick in die Zukunft, über die schwindende Gastronomie in Raesfeld“, findet Margret Hetkamp.

Bürgerstiftung

Ihr Vorschlag Richtung Tiergarten lautete: Hier einen Förderverein Tiergarten zu gründen. Was den Erhalt „Aelkeshof“ anbelangt, spricht sich die Raesfelderin nur bedingt dafür aus. „Hierbei sollten unbedingt die Kosten für den Erhalt des Gebäudes beachtet werden. Es ist immer leicht Pläne zu machen, wenn es nicht das eigene Geld ist“, so Hetkamp. Petra Bosse

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1 KOMMENTAR

  1. Wessen Geld ist es denn, sehr geehrte Frau Hetkamp?

    Sollte der sehr gut erhaltene, historische Teil des „Niewerther Hofs“, die schöne alte Gaststätte, durch die Kirchengemeinde St. Martin Raesfeld abgerissen und eine völlig intakte, unterirdisch verlaufende „Bundeskegelbahn“ zugeschüttet werden und durch einen Neubau ersetzt werden, dann doch wohl nur aus Kirchensteuermitteln. Wessen Geld wird denn dafür „verbraten“, wenn nicht unseres? Ja, indirekt sicherlich auch meine Kirchensteuer-Beiträge, die mir immer noch still und beständig abgezogen werden. Das muss aber nicht immer so bleiben, liebe Frau Hetkamp!

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