StartPolitikUWG Raesfeld schlägt E-Fahrzeug und Carsharing vor

UWG Raesfeld schlägt E-Fahrzeug und Carsharing vor

Veröffentlicht am

Die UWG Raesfeld-Erle e.V. schlägt die Beschaffung eines E-Fahrzeuges als Dienstfahrzeug für die Verwaltungsmitarbeiter des Rathauses mit Carsharing Funktion zur Ausleihe an die Bürgerinnen und Bürger vor.

Begründung: Carsharing wird als Mobilitätskonzept immer beliebter. Überall, wo Menschen Mobilität abrufen, steht mit einem gemeinschaftlich genutzten Auto eine ökologisch sinnvolle Lösung bereit. Der Nutzungsgrad eines Carsharing-Autos ist um ein Vielfaches höher als bei Privatfahrzeugen.

Laut Schätzung des Bundesverbands Carsharing ersetze jedes Carsharing-Auto rund zehn normale PKW. Dadurch werde die Fahrzeugnutzung im Rahmen individueller Mobilität wesentlich kostengünstiger und ökologischer.

Anzeige
Anzeige zum Freizeitspezial 2026 auf Heimatreport

Grundsätzlich werde mit dem Einsatz von Carsharing eine Flexibilisierung der Mobilität erreicht bzw. angestoßen.

Der Fraktionsvorsitzende der UWG Volker van Wasen und Jürgen Welter machen den Vorschlag, dass beispielsweise während der Dienstzeiten das Fahrzeug den Gemeindemitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Botenfahrten etc. zur Verfügung steht. Nach Dienstschluss und am Wochenende können die Raesfelder Bürgerinnen und Bürger das Fahrzeug im Rahmen des Carsharings nutzen.

Vorgesehen ist hier ein Kombi oder ein kleiner Transporter. Van Wasen und Welter verweisen auf die Gemeinde Südlohn, die bereits seit längerer Zeit ein ähnliches Projekt beschlossen habe.

Die Eckdaten:

  • 2 Jahre Laufzeit
  • km-unabhängig alle Dienstfahrten der Verwaltung
  • Führerscheinsichtungsprüfung per Mail
  • App zur Vermietung des Fahrzeugs an Bürgerinnen und Bürger
  • Service, Wartung, Reinigung, KFZ-Versicherung, Nutzersupport etc.
  • Marketingmaßnahmen
  • Abrechnung mit dem Nutzer per SEPA oder Kreditkarte

Das Projekt könnte als Leuchtturmprojekt dienen, wie E-Mobilität in Gemeinden genutzt und den Bürger und Bürgerinnen zur Verfügung gestellt werden kann. Denkbar wäre auch eine Koppelung dieses Projekts an einen Energiepark Projekt (Solarpark). So würde die erzeugte Energie unmittelbar den Bürgern zugutekommen. Auch eine Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden wäre denkbar. Dieser Antrag soll dem zuständigen Gremium nach der Geschäftsordnung zur Beratung vorgelegt werden.

LETZTE BEITRÄGE

Schach, Schalke, Schule: Sebastianschule verabschiedet Manfred Grömping

Mit einer feierlichen Veranstaltung hat die Sebastianschule ihren langjährigen Konrektor Manfred Grömping in den „Unruhestand“ verabschiedet. Viele Gäste, das Kollegium, Mitglieder der Elternvertretung und des...

Raesfeld in Sommerlaune: Wenn in Erle der Dudelsack auf Blausmusik trifft

Blasmusik, Dudelsackklänge und ein lauer Sommerabend prägten am Freitag den Auftakt von „Raesfeld in Sommerlaune“. Das Konzert auf dem Hof Breil in Erle war die...

Radarkontrollen | Achtung Blitze vom 20. bis 24. Juli

Überhöhte Geschwindigkeit zählt nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen.  Zur Bekämpfung und Verhinderung der Hauptunfallursache Geschwindigkeit führt die Polizei im gesamten Kreisgebiet...

Traumreise durch fünf Kontinente begeistert Kinder in Erle

Rund 25 Kinder gingen am Freitag im Erler Femeichenpark auf eine „Traumreise in die Welt der Sinne“. Organisiert hatten das Familienfest die Eine-Welt-Initiative Erle, das...

Klick mich