StartGemeinde RaesfeldErleUWG beantragt mehr schattenspendende Bäume in Raesfeld und Erle

UWG beantragt mehr schattenspendende Bäume in Raesfeld und Erle

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Die UWG-Fraktion möchte zusätzliche Bäume im Bürgerpark Raesfeld und am Dorfplatz Erle pflanzen lassen. Die neuen Bäume sollen Schatten spenden, versiegelte Flächen reduzieren und das Klima an beiden Standorten verbessern.

Bäume für Bürgerpark und Dorfplatz

Die UWG-Fraktion hat einen entsprechenden Antrag an Bürgermeister Dirk Kuhmann gestellt. Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, geeignete Standorte für zusätzliche Bäume zu prüfen.

Im Bürgerpark Raesfeld sollen die Pflanzungen die bestehenden Aufenthaltsbereiche aufwerten. Am Dorfplatz Erle nimmt die UWG besonders die freie geschotterte Fläche in den Blick. Dort sollen Bäume Schatten schaffen und Teile des Platzes entsiegelt werden.

Schotterstelle am Dorfplatz in Erle
Schotterstelle auf gemeindlicher Fläche am Dorfplatz in Erle. Foto: Petra Bosse

„Die vollständig geschotterte Fläche am Dorfplatz Erle heizt sich an Sonnentagen stark auf. Ohne Schatten lässt sie sich kaum als Treffpunkt nutzen“, erklärt UWG-Fraktionsvorsitzender Volker van Wasen.

Verwaltung soll Baumarten und Kosten prüfen

Nach dem Vorschlag der UWG soll die Gemeindeverwaltung geeignete Baumstandorte, heimische und klimaresiliente Baumarten sowie die voraussichtlichen Kosten ermitteln. Anschließend sollen der Rat oder der zuständige Ausschuss über die Umsetzung entscheiden.

Die Fraktion strebt eine Vorbereitung der Pflanzungen für die kommende Pflanzperiode im Herbst 2026 oder im Frühjahr 2027 an.

Schatten und Kühlung an heißen Tagen

Aus Sicht der UWG könnten die Baumkronen die Temperaturen im direkten Umfeld senken. Neben dem Schatten trage auch die Verdunstung über die Blätter zur Kühlung bei.

„Bäume sind ein wirksames und vergleichsweise kostengünstiges Mittel, um öffentliche Aufenthaltsbereiche auf natürliche Weise zu kühlen“, sagt van Wasen. Gerade während längerer Hitzeperioden verliere der öffentliche Raum ohne ausreichende Beschattung an Aufenthaltsqualität.

Entsiegelung soll bei Starkregen helfen

Die UWG verbindet den Antrag auch mit dem sogenannten Schwammstadt-Prinzip. Entsiegelte und bepflanzte Flächen könnten Regenwasser aufnehmen und im Boden speichern. Dadurch fließe bei Starkregen weniger Wasser unmittelbar in die Kanalisation.

Heimische und insektenfreundliche Baumarten sollen zudem Lebensraum und Nahrung für Insekten und Vögel bieten. Beschattete Sitzbereiche könnten den Bürgerpark und den Dorfplatz zugleich als Treffpunkte für verschiedene Generationen stärken.

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