Die Neugestaltung der Raesfelder Ortsmitte geht in die nächste Phase. Nach dem ersten Bauabschnitt rund um das Martinushaus folgt nun der Teilabschnitt Kirche Süd. Die Verwaltung setzt damit weitere Maßnahmen aus dem ISEK sowie dem Rahmenplan Ortsmitte um.
Im Fokus steht die Umgestaltung Kirchplatz St. Martin Raesfeld, die im kommenden Bau- und Umweltausschuss am 1.12.205 vorgestellt wird.

Zweiter Bauabschnitt umfasst weitere Bereiche rund um die Kirche
Die vom Rat beschlossene Umgestaltung der Ortsmitte wurde in den vergangenen Monaten im Umfeld des Martinushauses umgesetzt. Im nächsten Schritt sollen nun die verbliebenen Flächen rund um die Kirche St. Martin erneuert werden. Dazu gehören das westliche Kirchportal, die Flächen südlich der Kirche sowie eine geplante Terrasse an der Rückseite des Dorfwirts.

Auch der Bereich am östlichen Kirchportal an der Borkener Straße wird einbezogen. Die Ausführungsplanung stellt Bauamtsleiter Bernd Roters im Rahmen der Begehung vor der Sitzung vor.
Sechs Linden sollen entfernt werden
Die Verwaltung schlägt vor, sechs bestehende Linden im westlichen und südlichen Bereich zu entfernen. Nach ihrer Einschätzung führen sie zu einer starken Verschattung, zu Verschmutzungen durch Laub und Mehltau sowie zu Schäden am Pflaster. Auch ein angrenzender Ahorn soll entfallen, da er nicht mehr vital ist und seine Wurzeln das Pflaster anheben.
Die beiden Linden am östlichen Portal sollen ohne Ersatz entfallen, damit der Eingang von der Borkener Straße aus uneingeschränkt sichtbar wird.

Vorschlag für Neubepflanzungen
Für die Umgestaltung schlägt die Verwaltung folgende Neupflanzungen vor:
• vier Feldahorne in Kugelform am Hauptportal und hinter dem Dorfwirt
• drei Amberbäume als Dach vor dem Martinushaus
• eine Säulenkirsche im Grünbeet vor der Pizzeria
• zwei Winterlinden im Bereich des Fußgängerüberwegs an der Borkener Straße
Die Verwaltung weist darauf hin, dass Amberbäume zwar nicht heimisch sind, jedoch gute Lichtverhältnisse für das Martinushaus bieten und pflegeleicht sowie klimaresistent sind. Für die geplanten Hochbeete ist eine staudenreiche Bepflanzung vorgesehen.

Wegeführung und Platzgestaltung
Die Stufenanlage vor dem südlichen Kircheneingang soll entfallen. Durch eine Anhebung des Pflasters und eine neue Gefälleplanung entstehen in der Flucht zwischen Schreibwaren Spangemacher und dem Dorfwirt drei Stufen. Ein barrierefreier Zugang bleibt über den Weg hinter Schreibwaren Spangemacher bestehen.

Die Fläche hinter dem Dorfwirt soll mit Klinkerpflaster gestaltet werden. Sie bietet sich künftig für Außengastronomie an. Müllstandort und Stromverteilerkästen im Bereich der Borkener Straße werden in Abstimmung mit den Eigentümern neu geordnet.
Beleuchtung und Entwässerung
Die Beleuchtung soll auf eine Standard-Bega-Leuchte umgestellt werden. Die Anstrahlung der Kirche wird überarbeitet, da die aktuelle Beleuchtung im Sommer durch die dichten Kronen der Linden kaum Wirkung zeigt. Im östlichen Bereich sind Bodenstrahler geplant, die das Kirchenportal dezent hervorheben.
Auch die Entwässerung im südlichen Bereich wird erneuert. Ziel ist eine Versickerung des Regenwassers aus Dach- und Pflasterflächen.
Abstimmung mit der Kirchengemeinde
Die Verwaltung teilt mit, dass die Planungen im Vorfeld mit der Kirchengemeinde besprochen wurden. Für alternative Vorschläge aus dem Ausschuss zeigt sie sich offen.



























