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Trachtenschützenfest Üfte -Vorfeier

Vorfeier wurde zu einer guten Einstimmung fürs dreitägige Fest im September

Nach fünfjähriger Pause feiert die Trachtenschützengilde Uefte-Overbeck vom 13. bis 15. September wieder ihr Klumpen-Schützenfest. Eine gute Einstimmung gab es am Samstagnachmittag während der Vorfeier auf dem Hof Möllmann am Lofkampweg.

Mit einem Gottesdienst auf dem Hof Möllmann am Lofkampweg begann am Samstag die Vorfeier der Uefte-Overbecker Trachtenschützengilde. Foto Scheffler
Mit einem Gottesdienst auf dem Hof Möllmann am Lofkampweg begann am Samstag die Vorfeier der Uefte-Overbecker Trachtenschützengilde. Foto Scheffler

Pastor Klaus Honermann hatte von seinem Italien-Urlaub so viel Sonnenschein mitgebracht, dass der morgendliche Dauerregen am Nachmittag einem trockenen Sommertag weichen musste. So konnten etwa 350 Gäste einen Gottesdienst im Freien unter den uralten Eichen miterleben. Der Gottesdienst, welcher unter dem Motto „Gemeinsam geht mehr“ stand, wurde von den Uefter Jagdhornbläsern sowie von den beiden Akkordeonspielerinnen Annette Diekhoff und Marita Underberg musikalisch untermalt. Bei den Fürbitten wurde Honermann von Alois Triptrap, Daniela Hindricksen, Susanne Triptrap, Jens Hindricksen und dem amtierenden König Johannes Triptrap unterstützt.

Aufbauend auf der Lesung aus der Apostelgeschichte 2,44-47, die sich mit der Gemeinschaft der Gläubigen befasst, würdigte Honermann das besondere Miteinander der Uefter Bevölkerung im Vorfeld des großen Festes. Er rief dabei die detaillierten Planungen des Festes ebenso in Erinnerung wie das Einstudieren der Tänze und die beeindruckenden Strohszenen an mehreren Stellen des Ortes, mit denen für das 14. Nachkriegs-Schützenfest geworben wird.

Nach dem Gottesdienst lud Reckenmester Christoph Möllmann die Gäste zum traditionellen „Hühneressen“ ein. In Möllmanns festlich geschmückter Scheune wurde den Besuchern eine deftige „Ofensuppe“ gereicht. Während des Essens unterhielten die Schermbecker „Pils`n Buam“ die Besucher mit urtypischer süddeutscher und alpenländischer Volksmusik. Nach dem Essen brachte das Tambourkorps Bricht den Besuchern ein musikalisches Ständchen und bescherte dabei einen Vorgeschmack auf die zackige Marschmusik, die im September beim Aufmarsch auf der Festwiese am Schulweg für zackigen Gleichschritt sorgen wird.

Schützenfest-Üfte

Während der Vorfeier konnten sich die Schützen für zehn Euro in die Schützenliste eintragen lassen. Der Beitrag ermöglicht den freien Eintritt zum Klumpenball am Schützenfest-Sonntag und zum „Großen Krönungsball“ am darauffolgenden Tag, und zwar auch für die Begleiterinnen der eingetragenen Schützen. An beiden Abenden sorgt die Kapelle „Mainstreet“ für flotte Tanzrhythmen. Eintragungen in die Schützenliste sind auch noch während der Eröffnungsfeier am 13. September möglich.

König Johannes Triptrap und Königin Bärbel Linneweber genossen am Samstagabend sichtlich das Bad in der Menge der Untertanen, unterstützt von den Thronpaaren Heribert Möllmann/Christiane Triptrap und Norbert Linneweber/Hannelore Möllmann. In Gesprächen wurden Erinnerungen an mancherlei gesellige Highlights während der fünfjährigen Regentschaft wach gerufen.

Bis zum Schützenfest im September stehen für mehr als 150 Tänzerinnen und Tänzer noch regelmäßige Übungsstunden an. Etwa 25 Erwachsenen-Paare und 80 Jugendliche proben mittwochs mit Maria Möllmann. „Ich kann`s nicht lassen“, erläutert Maria Möllmann ihre Begeisterung für das Tanztraining, das sie seit dem Jahre 1959 leitet. Die 30 Kinder trainieren samstags unter Leitung von Reinhild Möllmann, Annette Diekhoff und Marita Underberg fürs Fest. Die Generalprobe findet am 7. September ab 15 Uhr bei Möllmann statt. H.Sch.

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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