Stadt Borken möchte die Rückzugsräume für Insekten und Kleintiere an den Straßenrändern erhalten

Borken. In der Zeit der Grasmahd und der derzeitigen Getreideernte fällt es vermehrt auf, dass landwirtschaftliche Betriebe zusätzlich die städtischen Flächen am Wegesrand mähen.

Die Stadt Borken bewirtschaftet die Wegerandstreifen bewusst extensiv und lässt das Grün überall dort wachsen, wo es aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht gemäht werden muss.

Keine-Blumen-an-gemähten-Feldrändern

Die Stadt Borken appelliert an die Landwirte, die städtischen Flächen und Wegerandstreifen nicht abzumähen. Foto: Stadt

„So entstehen wichtige Rückzugsräume für Insekten und Kleintiere“, betont Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing und ergänzt: „Unterschiedliche Pflanzen können sich dort entwickeln.“

Viele Landwirte haben ebenfalls Blühstreifen für diese Zwecke angelegt. Um den Mehrwert der Wegerandstreifen für die Natur zu sichern, bittet die Stadt Borken eindringlich darum, dass die städtischen Flächen und Wegerandstreifen nicht durch Dritte abgemäht werden.

Blumen-Wegrändern
Es geht auch anders. Foto: Petra Bosse
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