So kann es gehen – Facebookparty

Zu Facebookparty eingeladen – Hilfe der Polizei nötig

 Völlig verzweifelt meldete sich am Samstag (28.)  um 22.10 Uhr  ein 22-jähriger Mann bei der Polizei in Darmstadt. Er habe  für diesen Abend zu einer Abrissparty über Facebook eingeladen und seine 15 Bekannten erwartet.

Es kam aber anders anders als erwartet. Anstatt die überschaubare Menge von 15  kamen an die 30-40 ungebetene Gäste und  die Sache sei ihm anscheinend über den Kopf gewachsen. Kurz darauf meldeten sich auch besorgte Anwohner, da der Zulauf an Gästen anhielt. Die alarmierten Polizeikräfte stellten in der Spitze  rund 200 Personen auf dem Privatgrundstück fest.

Damit nicht genug: Zirka  70-100 Jugendliche befanden sich noch auf der Anreise und konnten durch die Polizei informiert werden, dass ihr Kommen nicht willkommen sei. Die befragten „Gäste“ berichteten den Beamten, dass zu einer Abrissparty öffentlich auf Facebook eingeladen worden sei. Man soll lediglich Alkohol mitbringen. Da die Mehrzahl der Besucher einsichtig reagierte, konnte die Party schließlich um 00.10 h beendet werden. Lediglich ein junger Mann störte die polizeilichen Maßnahmen und wurde vorläufig festgenommen. Die Polizei prüft nun, ob der Veranstalter tatsächlich einen unbegrenzten Teilnehmerkreis eingeladen hat und er in diesem Fall eventuell die Einsatzkosten zu tragen hätte.

 Klaus Lehmann, Polizeiführer vom Dienst

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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