Spannende Aktionen während der „Europäischen Woche der Abfallvermeidung“:
Premiere am Mittwoch, 21. November, im Rotkreuzzentrum. Rotes Kreuz startet erstes Borkener Repaircafé.

Borken (drk-press). In der Zeit vom 17. bis 25. November beteiligen sich erstmalig die Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland (EGW) und das Kaufhaus Rotes Kreuz (KARO) gemeinsam an der „Europäischen Woche der Abfallvermeidung“.

Rotes Kreuz startet erstes Borkener Repaircafé

Zusammen mit dem Borkener KARO an der Röntgenstraße 6 wird erstmals am Mittwoch, 21. November, ein Repaircafé eröffnet.

Das KARO ist geradezu prädestiniert, Abfälle zu vermeiden und lebt diesen Gedanken seit vielen Jahren. Die beiden Kaufhäuser in Borken und Bocholt werden als Inklusionsbetriebe geführt; das Borkener wurde 2009 gegründet und hat seinen Standort am Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6.

Edith Holtkamp vom Roten Kreuz erklärt die Arbeitsweise: „Jeder kann im KARO gute Gebrauchtwaren abgeben. Sie werden in einem modernen Kaufhaus präsentiert und Kunden angeboten, die bewusst einzigartige, qualitativ hochwertige Secondhandwaren kaufen möchten. Getreu dem Motto: Verwertung vor Vernichtung. So erfreuen sich die KAROs einer immer größeren Beliebtheit.“

Rotes Kreuz startet erstes Borkener Repaircafé

Neben dem Umweltgedanken werden zudem sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung geschaffen.
Als Dankeschön für die Unterstützung des Inklusionsbetriebes erhält jeder zahlende Kunde und Spender in der Europäischen Woche einen Kaffeegutschein, der nebenan im Café Henry – ebenfalls als Inklusionsbetrieb geführt – eingelöst werden kann.

Grundsatz der Repaircafés: reparieren statt wegwerfen

Und am Mittwoch, 21. November, 14 bis 17 Uhr, ist unter dem Dach der Abfallvermeidung Premiere für ein Repaircafé in Borken. Das Rote Kreuz greift hierbei auf die Erfahrungen der Bocholter und Stadtlohner Repaircafés zurück. Zahlreiche Ehrenamtliche wollen den guten Gedanken unterstützen, statt Gebrauchsgegenstände wegzuwerfen, sie erst einmal versuchen zu reparieren. Die Bocholter haben damit beste Erfahrung. Die Reparatur-Quote liegt bei guten 70 Prozent.

Rotes Kreuz startet erstes Borkener Repaircafé
Reparieren statt wegwerfen: Das ist die Idee der Repaircafés. Am kommenden Mittwoch, 21. November, startet das erste beim Roten Kreuz an der Röntgenstraße 6. Fotos: DRK / and

Repaircafés sind ehrenamtliche Treffen, bei denen die Teilnehmer alleine oder gemeinsam mit anderen defekte Artikel reparieren.

Edith Holtkamp: „Zum ersten Borkener Repaircafé ist jeder eingeladen, der Haushaltsgegenstände repariert haben möchte – zum Beispiel ein kaputtes Radio, ein CD-Spieler, Drucker, Bügeleisen, Staubsauger oder ähnliches Dinge des täglichen Lebens.“ Die Anmeldung zur Reparatur erfolgt zuvor im Café Henry, ebenfalls an der Röntgenstraße 6. Werkzeug und Material für die meisten Reparaturen sind vor Ort, ebenfalls Reparaturexperten wie Elektriker oder Schneiderinnen.

Rotes Kreuz startet erstes Borkener Repaircafé

Das Repaircafé, das seit Jahren in Bocholt gut läuft und seit September auch in Stadtlohn, soll auch in Borken beim Roten Kreuz zur Dauereinrichtung werden. Deshalb werden Freiwillige gesucht, die Interesse haben, ihre Fähigkeiten bei einem Repaircafé einzubringen und mit ihrer Kenntnis anderen helfen zu wollen. Interessenten können sich am 21. November in eine Liste eintragen oder beim KARO Borken melden, Telefon 02861/8029-385.

Adresse:
KARO Borken im Rotkreuz-Zentrum
Röntgenstraße 6
46325 Borken
Telefon 02861/8029-385

www.DRKBorken.de

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