StartGeschäftsweltAnzeigeRauf auf’s Rad: Warum Hofläden ein gutes Ausflugsziel sind

Rauf auf’s Rad: Warum Hofläden ein gutes Ausflugsziel sind

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Der Juni steht vor der Tür, und die warmen Tage laden zu ausgedehnten Radtouren ein: Genau der richtige Zeitpunkt, um mit der Familie die Fahrräder herauszuholen und ins Grüne zu starten. Wie wäre es bei dieser Gelegenheit mit einem schönen Zwischenstopp? Ob Gastronomie oder frische Produkte direkt vom Erzeuger: Unsere Region hat hier mit seinen Hofläden viel zu bieten.

Einfach mal den Kopf frei bekommen und die Sorgen zuhause lassen, das klappt auf dem Fahrradsattel besonders gut. Oft stellt sich ja die Frage nach dem Ziel des Ausfluges – denn auch jede Fahrt ins Blaue wird durch einen schönen Zwischenstopp, zum Beispiel an einem gemütlichen Café, Restaurant oder Hofladen, aufgewertet. Was spricht für den Ausflug ins Grüne?

Natur erleben

Klar, dass man auf seiner Radtour nicht durch miefige Autostraßen und über gefährliche Kreuzungen strampeln möchte. Gleichzeitig ist ein wilder Trampelpfad vielleicht auch nicht das richtige Terrain für ein Hollandrad. Da bieten sich die gut ausgebauten Landwege zwischen den Bauernschaften schon eher an. Viel frische Luft, wenig Verkehr und ländliche Idylle sind hier immer dabei.

Etwas mit dem Rad für die Gesundheit tun

Radfahren ist gut für die Gesundheit. Laut neuesten Studien senkt sogar das regelmäßige Radeln mit einem E-Bike das Herzinfarktrisiko um bis zu 40 Prozent. Und als schöner Ausgleich zum oft stressigen Alltag ist das entschleunigte Gleiten durch die Landschaft allemal geeignet.

Tiere streicheln

Was hat man nicht immer über die Berliner Stadtkinder geschmunzelt, die angeblich Lila als normale Farbe einer Kuh annehmen würden. Damit es dem eigenen Nachwuchs nicht ähnlich geht, ist eine direkte Begegnung mit dem lieben Vieh eine gute Sache. Praktischerweise findet man diese in der Nähe von Bauernhöfen mit ziemlicher Sicherheit. Hallo Kuh, hallo Pferd! Nur die Gänse sollte man lieber nicht streicheln.

Frischer Spargel

Kaum ein Gericht sagt mehr „Es ist Frühling“ als frischer Spargel. Doch auch im Juni kann man noch die letzten Stangen genießen. Direkt vom Erzeuger schmeckt der Spargel am besten. Viele Hofläden bieten auch gleich das Waschen und Schälen mit an – einfacher geht es kaum. Und wer das Kochen gerne den Profis überlässt, kann viele leckere Spargelgerichte in den Gaststätten unserer Region entdecken.

Grillfleisch aus tiergerechter Haltung

Inzwischen hat es wohl jeder erkannt: Wenn der Grill schon teuer war, ist Billigfleisch vom Discounter gleich doppelt eine Sünde. Heutzutage setzt man auf nachhaltig produziertes Fleisch aus tiergerechter Haltung. In den Fachgeschäften wird man Ihnen gerne erklären, von welchen Tieren das Fleisch stammt und wie die Tiere gehalten wurden. Und spätestens auf dem Grill erkennt man den Unterschied zwischen hausgemachter Bratwurst und dem traurig eingeschrumpelten Billigwürstel.

Blaubeeren und Erdbeeren pflücken

Der Juni ist die perfekte Zeit, um frische Beeren zu genießen. Viele Hofläden bieten Felder an, auf denen man selbst Erdbeeren und Blaubeeren pflücken kann. Der Geschmack frisch gepflückter Beeren ist unvergleichlich, und das Pflücken macht der ganzen Familie Spaß.

Speiseeis genießen

Was gibt es Erfrischenderes als ein leckeres Speiseeis an einem warmen Junitag? Viele Hofläden und Cafés in unserer Region bieten hausgemachtes Eis an, oft aus regionalen Zutaten. Ein kühles Eis ist der perfekte Abschluss einer schönen Radtour. Wie wäre es mit einem Joghurt-Heidelbeer-Eis? „Das haben wir derzeit ganz neu im Programm – passend zur Heidelbeerzeit mit Beeren vom Hof Schulte-Spechtel“, erklärt etwa Petra Große Gellermann von Hohe Mark Eis. Diese saisonale Spezialität ist aber limitiert, also sollte man vielleicht mit der Tour nicht zu lange warten.

Nachbarschaft mit dem Rad erkunden

Was ist eigentlich hinter der Ortsgrenze? Wohin führt dieser Feldweg? Mit dem Rad ist man schnell einmal in der Nachbargemeinde. Vielleicht entdeckt so mancher hier auch seinen neuen Lieblingsort oder kann den nächsten Geheimtipp an seine Freunde weitergeben.

Kaffee und Kuchen

Was gibt es Erholsameres, als auf einer schönen Radtour mal eine genussvolle Pause einzulegen? Im Hofcafé oder im Landrestaurant gibt es frischen Kaffee, selbstgebackenen Kuchen und eine idyllische Umgebung gleich dazu. Und psst, man bekommt hier bestimmt auch ein kühles Blondes…

Frisches Obst und Gemüse

Das ganze Jahr über regional und saisonal ernähren? Mit dem Münsterland in der Nähe ist das kein Problem. Es lohnt sich, hier zu den verschiedenen Jahreszeiten das wechselnde Angebot zu erkunden. Im Juni gibt es neben Beeren auch viele andere frische Obst- und Gemüsesorten direkt vom Erzeuger. Und wenn einmal nicht genug Platz im Fahrradkorb ist, ist das auch kein Problem. Manche Hofläden bieten einen praktischen Lieferservice an. „Bei uns kann man problemlos im Laden oder online bestellen“, erklärt etwa Anna Spickermann vom Biohof Deiters. „Wir haben als Anregung verschiedene Hof-Kisten mit Obst- und Gemüse für die Kunden zusammengestellt. Natürlich können sie aber auch individuell nach Ihren Bedürfnissen bestellen.“ Und wer gerne einmal die eigene Küche kalt lassen möchte, kann sich auf seiner Tour auch auf einen schönen Streifzug durch die saisonale Speisekarte im Restaurant machen.

Selbstgemachtes aus der Region

Brauchen Sie noch ein Geschenk, das man nicht überall kaufen kann? Dann schauen Sie doch mal in lokalen Läden am Wegesrand nach der örtlichen Spezialität. Die Marmelade, die es nur hier nach Uromas Rezept gibt. Der Korn, wie ihn schon der bäuerliche Urahn vor drölfhundert Jahren gebrannt hat. Oder das eine oder andere Souvenir, das es nur genau hier zu kaufen gibt. Sie finden schon was! Also, worauf warten Sie noch? Rauf auf’s Rad!

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