Mit Hammer, Säge, Bohrer und Farben geht es ans Werk – Der Countdown läuft
RAESFELD. Der Countdown läuft. Die Zeichen stehen auf Karneval. Am Montag, 12. Februar, verwandelt sich die Schlossgemeinde wieder in eine Hochburg närrischen Frohsinns. Der Raesfelder Rosenmontagszug (RRZ) startet seit 1973 farbenprächtige Umzüge, die alljährlich tausende Besucher anlocken.
Fleißige Wagenbauer
Dass sich das Kommen für die Gäste auch lohnt, dafür sorgen seit Wochen fleißige Wagenbauer und Kostümnäherinnen in den Nachbarschaften und Vereinen.

In Hallen, Scheunen, Werkstätten, Garagen und Kellern wird gewerkelt und geschneidert. Mit Hammer, Säge, Bohrer und Farben geht es ans Werk. Der Vorstand des Raesfelder Rosenmontagszuges (RRZ) konnte sich mit dem Kinderprinzenpaar und dem RCV-Prinzenpaar bei der ersten Rundreise am Samstag davon überzeugen, dass die Wagenbauer und Tüftler wieder allerhand auf Räder und Beine stellen und mit Fußgruppen und Musikkapellen dem närrischen Lindwurm eine respektable Länge verschaffen.
Schliff und Pfiff
Auch wenn die Hobbyhandwerker in all den Jahren eine Menge Erfahrung gesammelt haben, bezeichnen sie sich nicht als Profis. Den letzten Schliff und Pfiff bekommen die „närrischen Ungetüme“ oft noch während der Bauphase. Hier wird noch etwas verändert und dort etwas verbessert.
Auch in diesem Jahr werden sich am Rosenmontag wieder viele Themenwagen und Fußgruppen durch die Schlossgemeinde schlängeln.
Große Vielfalt
Bei der Stippvisite am Samstag konnte man den Tüftlern über die Schulter schauen. Nur hinter vorgehaltener Hand wurde über die Wagenthemen gesprochen. Die Motive sind vielfältig wie eh und je.
Im Fokus stehen überregionale Themen und lokale Geschehnisse. Die Air-Berlin Pleite, die Themen „Glyphosat“ und „Schicht im Schacht“ stehen unter anderem im Fokus. Glossiert werden auch „70 Jahre Dagobert“, die „Bankräuber“ und die „Ahoi-Brause“. Für die RRZ-Kids ist der „Dschungel“ ein Thema. ht.



























