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Papst Benedikt XVI. ist tot

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Am Samstag, 31. Dezember, ist der emeritierte Papst Benedikt XVI. im Alter von 95 Jahren verstorben

Papst Benedikt war ein hervorragender Theologe und ein engagierter Führer der katholischen Kirche. Er war bekannt für seine konservative Haltung und seine tiefe religiöse Überzeugung, die er während seiner Amtszeit als Papst immer wieder deutlich zum Ausdruck brachte.

Auch wenn er im Ruhestand war, blieb er doch eine wichtige Stimme in der katholischen Kirche und setzte sich weiterhin für die Verteidigung konservativer Werte ein. Er hinterlässt ein großes Vermächtnis und wird für immer in unseren Herzen bleiben.

Wir beten für seine Seele und für alle, die ihn geliebt haben und an ihn denken. Möge er in Frieden ruhen.

Zum Tod des früheren Papstes Benedikt XVI. äußert sich Dr. Felix Genn, Bischof des Bistums Münster, wie folgt: 

„Mit vielen Menschen trauere ich um den verstorbenen Papst em. Benedikt XVI. In diesen Tagen wird mit Recht sein Lebenswerk von unterschiedlichen Perspektiven gewürdigt werden. Sicher wird auch die eine und andere Seite seines Wirkens kritisch in den Blick genommen. 

Ich möchte meinen persönlichen Eindruck aussprechen: Für meine theologische Entwicklung ist er von entscheidender Bedeutung. Die Vorlesungen und Seminare bei ihm waren immer theologische und auch spirituelle Höhepunkte meines Studiums. Seit meinem Freisemester an der Universität Regensburg bestand auch persönlicher Kontakt. Ich habe ihm viel zu verdanken. Für die Kirche wird er noch lange eine Inspiration sein durch seine tiefen und wegweisenden Worte und das umfassende theologische Werk. Münster gehört zu den Stationen seiner Tätigkeit als Hochschullehrer. Vielen, die ihn als Professor erleben konnten, wird er ebenso in Erinnerung bleiben wie einer breiteren Öffentlichkeit, die bis heute die Adventspredigten, die er 1964 in unserem Dom gehalten hat, als geistliche Anregungen lesen kann.

Wir beten mit der ganzen Kirche, dass der Herr, dessen Mitarbeiter in der Wahrheit er sein wollte, ihn nun schauen lässt, was er geglaubt, gelehrt und gelebt hat. Das wird der Lohn sein für seinen unermüdlichen Einsatz in der Kirche für die Menschen.“

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