Neuer Rundfunkbeitrag – Mehrkosten für Raesfeld

468814_web_R_B_by_Dieter-Schütz_pixelio.de_Der neue Rundfunkbeitrag ist ein gutes Geschäft. Alleine von Privathaushalten kommen so mehr als 300 Millionen Euro zusammen, als durch die alte GEZ-Gebühr.

Teuerer wird es nun für Städte und Gemeinden.

In Hamminkeln, Schermbeck und Hünxe führen die Neuregelungen zu Mehrkosten. Hamminkeln zahlt statt 4000 Euro wie bisher, jetzt 6000 Euro. Die Gemeinde Schermbeck muss voraussichtlich 3300 Euro zahlen.

Wie hoch die Mehr-Kosten für Raesfeld sein werden, liegt bis dato noch nicht vor. Klarer Verlierer sind aber jetzt schon die Jugendhäuser, wie Jörg Heselhaus, Geschäftsführer Jugendwerk Raesfeld e.V., berichtet.

„Waren wir bislang für die Jugendhäuser immer von der GEZ-Gebühr befreit, nun müssen wir nun pro Jugendhaus den „Drittelbeitrag“ von 71,88 Euro pro Jahr für Betriebsstätten bis zu acht Mitarbeiter zahlen“, so Heselhaus, der darüber hinaus sein Unverständnis darüber äußert, dass der gemeinnützige Verein für die Offene Kinder- und Jugendarbeit Rundfunkgebühren nun zahlen muss. „Das hatte ich gegenüber der GEZ bei der Meldung für 2013 bereits zum Ausdruck gebracht. Eine Reaktion habe ich darauf (natürlich) nicht erhalten“, setzte Jörg Heselhaus hinzu.

Insgesamt rechnen die Sender durch die Neureglung mit einem Plus von 1,5 Milliarden Euro Mehreinnahmen pro Jahr.

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