StartGeschäftsweltManuel Spangemacher gewann Design - Preis - Backwaren

Manuel Spangemacher gewann Design – Preis – Backwaren

Veröffentlicht am

Der 24-jährige Raesfelder Manuel Spangemacher sicherte sich den ersten Platz beim Backwaren-Designpreis in Olpe – mit seiner Pralinenkreation „Isselglück“.

Im Rahmen seines Meisterkurses stellte sich der angehende Konditormeister dieser besonderen Aufgabe und tüftelte wochenlang an der süßen Komposition.

Anzeige
Anzeige zum Freizeitspezial 2026 auf Heimatreport
Der Raesfelder Bäcker Manuel Spangemacher gewann mit seiner Pralinenkreation "Isselglück" den Backwaren Designerpreis in Olpe.
Der Raesfelder Bäcker Manuel Spangemacher gewann mit seiner Pralinenkreation „Isselglück“ den Backwaren Designerpreis in Olpe. Foto: Petra Bosse

Die Idee hinter der Praline

„Bevor ich mich für die Herstellung von Pralinen entschieden habe, überlegte ich, was wir an regionalen Spezialitäten zu Hause haben. Brot und Brötchen gibt es mittlerweile genug. So entschloss ich mich dazu, eine Praline zu kreieren, die es so noch nicht gibt“, erinnert sich der Meisteranwärter der Bäckereifachschule in Olpe.

Regionale Zutat als Inspirationsquelle

Besonders gut gefallen habe ihm die Vorstellung, ein neues Produkt zu entwickeln, in das er etwas Regionales einbringen und damit auch fördern könne. „Dabei stieß ich auf den Likör ‚Isselwater‘ aus der Brennerei Böckenhoff in Erle. Der Likör passte hervorragend vom Geschmack her zu meiner Produktidee“, verrät Manuel stolz.

Ein echtes „Isselglück“

Außen zarter Schokoladenschmelz, innen Biskuitteig, getränkt in Isselwater und ummantelt von Marzipan – so präsentierte sich das Endprodukt dieses köstlichen „Hüftgoldes“, das am Ende die Jury überzeugte.
„Ich finde nicht nur die Pralinenkreation gut, sondern auch das Marketingkonzept“, sagt selbstbewusst der Jungbäcker, der später einmal den heimischen Betrieb übernehmen möchte.

Ausbildung und Auslandserfahrung

Seine Ausbildung absolvierte Manuel allerdings nicht im Familienbetrieb in Raesfeld, sondern in Rhede. Aktuell arbeitet er als Konditor in Bielefeld. Um die Welt kennenzulernen und über den heimischen Tellerrand zu schauen, zog es ihn für zweieinhalb Jahre nach Luzern in die Schweiz, wo er ebenfalls als Konditor tätig war.

Schokolade statt Blechkuchen

Die Erfahrungen, die er dort sammelte, kommen ihm nun in der Meisterausbildung zugute. „In der Schweiz gibt es zum Beispiel kaum Blechkuchen, dafür aber ein riesiges Spektrum an Schokolade, was mir sehr gut gefallen hat“, meint lachend der stolze Designer-Preisgewinner.
Sein Fazit aus dem Auslandsaufenthalt ist klar: Die Schweizer machen zwar tolle Schokoladen und Torten, aber das deutsche Brot und die Brötchen seien einfach besser.

Petra Bosse

LETZTE BEITRÄGE

Friedel Sebastian berichtet über Bahnprobleme und Barrierefreiheit

Friedel Sebastian ist dem Ahrtal familiär verbunden und besuchte die Region in den vergangenen vier Jahren regelmäßig. Bei seiner Reise mit dem Rollstuhl und öffentlichen...

Mehr Sicherheit in Erle: Neue Wegsperre bremst Radfahrer aus

An der Schermbecker Straße in Erle soll sich die Verkehrssicherheit an zwei Stellen verbessern. Eine der beschlossenen Maßnahmen setzte die Gemeinde am Montag, 20. Juli...

Einbruch in Raesfeld: Unbekannte stehlen Bargeld aus Wohnhaus

Nach einem Einbruch in Raesfeld sucht die Polizei Zeugen. Unbekannte drangen am Sonntagabend gewaltsam in ein Einfamilienhaus an der Straße Zum Mummenkamp ein und entwendeten...

Doppelkopfturnier in Raesfeld bringt 550 Euro für das Ferienlager Westfeld

Beim ersten Doppelkopfturnier in Raesfeld traten 64 Spielerinnen und Spieler im Gasthof Restaurant Nießing gegeneinander an. Am Ende kamen 550 Euro für das Ferienlager Westfeld...

Klick mich