Der 24- jährige Raesfelder Manuel Spangemacher landete gewann den ersten Platz beim Backwaren-Designe Preis in Olpe mit seiner Pralinenkreation „Isselglück“.
Im Rahmen des Meisterkurses stellte sich der Meisteranwärter dieser Aufgabe und tüftelte wochenlang an seiner Pralinenkreation „Isselglück“.

Der Raesfelder Bäcker Manuel Spangemacher gewann mit seiner Pralinenkreation "Isselglück" den Backwaren Designerpreis in Olpe.
Der Raesfelder Bäcker Manuel Spangemacher gewann mit seiner Pralinenkreation „Isselglück“ den Backwaren Designerpreis in Olpe.

„Bevor ich mich für die Herstellung von Pralinen entschieden habe, überlegte ich, was wir an regionalen Spezialitäten zu Hause haben. Brot und Brötchen gibt es mittlerweile genug. So entschloss ich mich dazu, eine Praline zu kreieren, die es so noch nicht gibt“, erinnert sich der Meisteranwärter der Bäckereifachschule in Olpe.

Besonders gut gefallen hat dem Bäcker die Vorstellung, ein neues Produkt zu entwickeln, wo er etwas Regionales mit einbringen und fördern kann. „Dabei stieß ich auf den Likör ´Isselwater` aus der Brennerei Böckenhoff in Erle. Der Likör passte hervorragend vom Geschmack her zu meiner Produktidee“, verrät Manuel stolz. Außen zarter Schokoladenschmelz, innen Biskuitteig, getränkt in Isselwater und ummantel von Marzipan, war das Endprodukt dieses köstlichen „Hüftgoldes“ und überzeugte am Ende die Jury. „Ich finde nicht nur die Pralinenkreation gut, sondern auch das Marketingkonzept“, sagt selbstbewusst der Jungbäcker, der später einmal den heimischen Betrieb übernehmen möchte. Seine Ausbildung machte der Jungbäcker allerdings nicht im heimischen Betrieb in Raesfeld, sondern in Rhede und arbeitet heute als Konditor in Bielefeld.
Um die Welt kennenzulernen und um über den heimischen „Tellerrand“ zu schauen, zog Manuel für zweieinhalb Jahre nach Luzern in die Schweiz, wo er als Konditor arbeitete. Die Erfahrungen, die er in der Schweiz gesammelt hat, kommen ihm nun bei seiner Meisterausbildung zugute. „In der Schweiz gibt es zum Beispiel kaum Blechkuchen, dafür aber ein riesiges Spektrum an Schokolade, was mir sehr gut gefallen hat“, meint lachend der stolze Designer-Preisgewinner. Sein Fazit aus dem Auslandsaufenthalt steht für den angehenden Meister fest: Die Schweizer machen zwar tolle Schokoladen und Torten, aber das deutsche Brot und die Brötchen sind einfach besser. Petra Bosse

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