Flüchtlingsunterkunft Jugendhaus Erle. Leserbrief von Beate Krahne an Bürgermeister Martin Tesing und Nicole Höbing, Integrationsbeauftragte der Gemeinde Raesfeld.
Mir wurde mitgeteilt, dass es endgültig feststeht, dass das Jugendhaus in Erle geschlossen wird, damit dort Flüchtlinge untergebracht werden können.
Ich halte das für sehr ungeschickt, weil die Gemeinde damit suggeriert, dass eine kostengünstige Unterbringung wichtiger ist als die Betreuung der Erler Kinder und Jugendlichen. Meine Kinder haben durch die Betreuung im Jugendhaus immer eine Anlaufstelle gehabt, auch wenn es Zuhause mal nicht so gut gelaufen ist.
Ukrainische Flüchtlinge sind ja in der Steenbrede 8 in Raesfeld im Bürotrakt untergebracht, dort steht die komplette Halle leer. Wären vielleicht ein paar Umbauten mehr, aber eine für alle Seiten befriedigendere Lösung. Haben Sie diese Möglichkeit schon geprüft? Oder wird die Halle schon genutzt? Auf Wunsch kann ich hier gerne ein Nutzungskonzept erstellen bzw. einen Vorentwurf zum Umbau zeichnen.
Das Jugendhaus ist besonders wichtig für die Integration der Kinder, die ja auch in dem neuen Flüchtlingsheim untergebracht werden. Die Erler sind ziemlich aufgebracht, leider trägt diese Maßnahme nicht zur Hilfsbereitschaft und Integration bei. Und das ist in meinen Augen die Voraussetzung dafür, dass die schwierige Situation gemeistert werden kann.
Dieser Leserbrief spiegelt die persönliche Meinung des Verfassers wider und nicht notwendigerweise die Ansichten, Positionen oder Meinungen der Heimatmedien GmbH oder ihrer Redaktion. Der Verfasser ist allein verantwortlich für den Inhalt und die Aussagen in diesem Leserbrief.



























