Kreis bietet nach der Loveparade psychosoziale Unterstützung an
Angehörige, Besucher und Einsatzkräfte können sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs Gesundheit wenden
Kreis Borken (pd). Die tragischen Ereignisse während der Loveparade am vergangenen Samstag in Duisburg haben viele Menschen tief betroffen gemacht. Bürgerinnen und Bürger, die nach möglicherweise traumatischen Erlebnissen Unterstützung suchen, können sich an den Kreis Borken wenden. Der Fachbereich Sicherheit und Ordnung hat gemeinsam mit dem Fachbereich Gesundheit eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet. Sie ist unter Tel.: 02861/82-1030 erreichbar. [spoiler] Die Leiterin des Fachbereichs Gesundheit, Annette Scherwinski, und der Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes, Thomas Höing, stehen für ein Erstgespräch zur Verfügung und vermitteln bei Bedarf weitere Unterstützung.
Das Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Einrichtung solcher Anlaufstellen in allen Kreisen und kreisfreien Städten angeordnet. Ziel ist es, langfristige psychische Folgen möglichst zu vermeiden. „Angesprochen sind alle Menschen, die bei der Verarbeitung der Ereignisse Unterstützung suchen“, erklärt Annette Scherwinski. „Dazu zählen insbesondere Hinterbliebene der Opfer, Verletzte und deren Angehörige, Besucherinnen und Besucher sowie Einsatzkräfte von Feuerwehren und Hilfsorganisationen.“ [/spoiler]



























