UWG Raesfeld und Borken möchten die Julia Koppers Gesamtschule als Pilotschule digital einrichten.

Die Julia-Koppers-Gesamtschule soll laut Vorschlag der UWG eine Pilotschule, was die digitalen Endgeräte anbelangt, werden. Sprich: Alle Schüler sollen zukünftig mit Tablets ausgestattet werden.

Dazu fordert nun die UWG die Politik auf, ein entsprechendes Konzept zu entwerfen, Angebote einzuholen und dem Rat, sowohl in Borken als auch der Gemeinde Raesfeld dieses vorzustellen.

In der Begründung der Partei heißt es: Die Schulen in Deutschland sollen wieder flächendeckend öffnen. Ein Normalbetrieb wird aber voraussichtlich noch für eine lange Zeit nicht möglich sein. Stattdessen wird es auch weiterhin immer wieder nötig sein, alle Schüler im Homeschooling zu unterrichten. Doch darauf sind viele Schulen nicht eingerichtet. Die Digitalisierung an den Schulen in NRW ist noch nicht genug ausgebaut.

UWG-Raesfeld
UWG Raesfeld schließt sich der Forderung der Borkener UWG an

Strukturen für Onlineunterricht schaffen

Dabei verweisen die Antragsteller auf die die derzeitige Corona-Pandemie, die deutlich in aller Bewusstsein gerufen habe, wie wichtig es sei, offizielle Strukturen zu schaffen und Onlineunterricht in Zukunft möglich zu machen. Ohne Videokonferenzen und Online-Austausch könne dieser zu Hause aber nicht stattfinden. „Wir müssen unsere Kinder für die Zukunft wappnen und das kreative Lehren und Lernen mit digitaler Unterstützung nun auf breiter Front vorantreiben“, betont die UWG.

Der Einsatz von Tablets in der Bildung, unabhängig von einer Pandemie, habe sich als wirksames Mittel erwiesen, um die Lesefähigkeit der Schüler zu verbessern, Probleme zu lösen und sie in die Welt der Technologie einzuführen. Dafür habe die Landesregierung nötige Plattformen bereitgestellt.

350 Millionen Euro für Ausbildungsoffensive in NRW

Ministerin Gebauer (CDU) hatte Juni 2020 angekündigt, in die digitale Ausbildungsoffensive in NRW insgesamt 350 Millionen Euro zu investiert. Jeder Lehrkörper, sowie Schüler, welche aus wirtschaftlichen Gründen kein Gerät erwerben können, sollen mit einem digitalen Gerät ausgestattet werden. Als Beispiel nennt die UWG Norwegen: Hier stelle der Staat jedem Kind einen Laptop zur Verfügung. Alle Hefte und Schulbücher seien digital. „Die bereitgestellten finanziellen Mittel reichen aber bei Weitem nicht aus, um auch die verbleibenden Schülerinnen und Schüler auszustatten“, bemängelt die UWG.

Lesefähigkeit der Schüler verbessern

Auch habe sich der Einsatz von Tablets in der Bildung, auch unabhängig von einer Pandemie, als wirksames Mittel erwiesen, um die Lesefähigkeit der Schüler zu verbessern, Probleme zu lösen und sie in die Welt der Technologie einzuführen.

Die UWG Borken und Raesfeld fordern nun dazu auf, den notwendigen Schritt, eine „Schule der Zukunft“ zu installieren.

Für die UWG sei diese Ausstattung, bei der jedes Kind sein eigenes digitales Endgerät besitzt, ein zentraler Bestandteil in einem Digitalisierungsprozess.

Die Partei schlägt in ihrem Antrag vor, dass die Geräte auch nach der Unterrichtszeit in den Händen der Schüler verbleiben soll. Zu Hause sollen diese für schulische Zwecke wie Hausaufgaben, Vorbereitung und Recherche genutzt werden können.

Die JKG wurde in Borken und Raesfeld bereits durch den Schulträger mit einem professionellen und leistungsfähigen WLAN ausgestattet. Außerdem verfügen sämtliche Klassenräume über Smart-Boards. Die betreffenden Klassenräume und auch die Fachräume haben die Möglichkeit, Inhalte auf digitalen Endgeräten zu präsentieren.

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