Die SPD fordert ein Konzept, um dem Klimawandel entgegenzuwirken und sagt: Die Gemeinde muss handeln.

(pd). Der SPD-Ortsverein Raesfeld/Erle/Homer fordert angesichts des Klimawandels die Verwaltung der Gemeinde auf, ein nachhaltiges Konzept zur Verbesserung des Umweltschutzes zu erstellen.

„Es wird höchste Zeit,“ sagt die Vorsitzende Elke Rybarczyk. „Wir alle haben gerade die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren bekommen.Temperaturen von bis zu 40 Grad, die Invasion der Eichenprozessionsspinner, das Hochwasser in der Freiheit sind nur drei Beispiele.“

Das Konzept sollte sowohl Aspekte der Mobilität, der Ortskerngestaltung, der Energienutzung nicht nur bei privaten Immobilien, sondern auch bei kommunalen Liegenschaften durch erneuerbare Energien, des Umwelt- und Wasserschutzes als auch der Infrastruktur umfassen.

Fehlende Attraktivitäten in der Gemeinde

Die fehlende Attraktivität alternativer Mobilität in unserer Gemeinde erschwert es, das Auto öfter einmal stehen zu lassen. ÖPNV und Radwege Richtung Dorsten und Wesel sind unzureichend – trotz der hohen Pendlerzahlen. Außerdem ist es eine Tatsache, dass ein Mangel in der täglichen Versorgung immer wieder unnötige Fahrten in die Kreisstadt erforderlich macht.
So fehlt ein Drogeriemarkt und auch eine ausreichende Versorgung mit Ärzten, so zum Beispiel mit einem Kinderarzt, ist festzustellen.

Nicht zuletzt muss die Anzahl der Ladestationen für die zunehmende Elektromobilität erhöht werden.

Maßnahmen der Verkehrsberuhigung im Dorfkern müssen endlich ins Visier genommen werden.

Blühstreifen und Wallhecken

Im Bereich der Landwirtschaft ist die Anlage von Blühstreifen – wie schon häufig gefordert – und der Erhalt von Wallhecken anzustreben.

Die anstehende Dorfentwicklung bietet viele Möglichkeiten, Maßnahmen, die dem Schutz des Klimas dienen, einfließen zu lassen.

Es ist erforderlich, ein nachhaltiges Konzept für die Zukunft zu erstellen, weil fast alle Entscheidungen der Verwaltung und des Rates einen direkten oder indireken Bezug auf das große Problem unserer Zeit – den Klimawandel – haben.

Vorheriger ArtikelSchottergärten für Menschen nicht gut
Nächster ArtikelRegierungsbezirk Münster – Mehr Ernte als im Vorjahr
avatar
Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

2 KOMMENTARE

  1. Zitat: „DAS würde helfen langfristig auch beim elektrischen Strom unabhängig zu werden!“ – Grandiose Idee. Und woher kommt der Strom nach 22 Uhr? – Aus der Steckdose, wie?

  2. Wie die Gemeinde auf den Klimawandel reagiert kann man am Bebauungsplan des neuen Baugebiet an der Stockbreede sehen!
    Nicht 30% der dort zu errichtenden Häuser dürfen mit einer Firstrichtung erbaut werden die für die Errichtung einer Photovoltaikanlage geeignet ist. Da könnte man vieles anders machen um schon bei der Gestaltung eines Bebauungsplans dem Bauherrn/Frauen später die Entscheidung FÜR eine PV-Anlage leichter zu machen. DAS würde helfen langfristig auch beim elektrischen Strom unabhängig zu werden!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here