Die Kfd Raesfeld traf sich erstmals im Martinus Haus zur Generalversammlung am 25. April 2026. Neben Jubilarehrungen stand die Wiederwahl des Teams im Mittelpunkt. Auch aktuelle Themen aus Verband und Gesellschaft wurden angesprochen.
Auftakt im Martinus Haus
Zum ersten Mal fand die Generalversammlung im Martinus Haus statt. Viele Frauen kannten die Räumlichkeiten bereits von früheren Veranstaltungen. Seit Januar sind zudem 20 Frauen aus der aufgelösten Kfd Erle in Raesfeld aktiv. Martha Eming, Vorsitzende der Kfd Raesfeld, sagte, man fühle sich im Martinus Haus „schon ein wenig heimisch, da wir hier inzwischen häufiger zusammenkommen“.
Verein zwischen Engagement und Wandel
Das Team berichtete, dass die Vereinsarbeit anspruchsvoller werde. Unterstützung komme inzwischen von einem erweiterten Kreis bei der Organisation. Eming sagte, es sei „nicht selbstverständlich, dass ein Verein heute einfach weiterläuft“. Zugleich wünsche man sich mehr Beteiligung. Ideen für Referenten oder Ausflüge seien willkommen, so Eming.

Das Team berichtete, dass die Vereinsarbeit anspruchsvoller werde. Unterstützung komme inzwischen von einem erweiterten Kreis bei der Organisation. Martha Eming sagte, es sei „nicht selbstverständlich, dass ein Verein heute einfach weiterläuft“.
Zugleich wünsche man sich mehr Beteiligung. Ideen für Referenten oder Ausflüge seien willkommen, so Eming.
Der Rücktritt der Bundesvorsitzenden Anne König wurde ebenfalls thematisiert. Dieser sei bedauernswert, aber konsequent, hieß es. König habe deutlich gemacht, dass die Zusammenarbeit zwischen Verbandsleitung und Basis auseinanderdrifte. Wörtlich habe sie erklärt, die Ortsgruppen „treiben das Geld ein“, wenn die Verbindung nach oben jedoch beginne zu „bröckeln“, müsse dort nachgebessert werden.

Gesellschaftliche Themen im Blick
Die Rolle der Frau in Kirche und Gesellschaft bleibe zentral. Eming sagte, Ziel sei es, „aufmerksam zu machen und Missstände klar zu benennen“.
Zugleich verwies sie auf veränderte Lebensrealitäten. Viele Frauen würden gern mehr arbeiten, „wenn die Familienlage und eine verlässliche Kinderbetreuung es zulassen“, sagte sie. Gerade in Bereichen wie Pflege oder Gastronomie gebe es viele Minijobs, die kaum Rentenansprüche bringen.
Gemeinschaft und Vereinsleben
Auch die Bedeutung von Gemeinschaft wurde betont. Eming sagte, viele Menschen hätten „eine Sehnsucht nach Zusammenhalt und danach, sich getragen zu fühlen“.
Neben der Mitgliederzeitschrift „Junia“, die sechsmal im Jahr erscheint, gebe es auch digitale Angebote. Dennoch bleibe der persönliche Austausch vor Ort wichtig.

Zahlen, Ehrungen und Bestätigung
Die Kfd-Raesfeld zählt aktuell 237 Mitglieder, zwölf Frauen verstarben im vergangenen Jahr. Die Kasse wurde von Mechtild Pass und Irmgard Hinzelmann geprüft.
Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurden Irmgard Holdschlag, Gertrud Marpert, Maria Nagel, Josefine Nießing und Thekla Rottbeck geehrt.
Seit 50 Jahren gehören Marlies Cluse-Nießing, Hedwig Gesing, Maria Höing, Elsbeth Löchteken, Anita Nießing und Maria Potthoff der Kfd an.

Der Präses Dr. Fabian Tilling leitete die Abstimmung. Das Team wurde im Amt bestätigt. Weiterhin gehören Claudia Buskamp, Hanni Brings, Marietheres Brömmel, Martha Eming, Lydia Limberg, Irmgard Rickert und Gerlinde Wenzelmann zum Leitungsteam.
Rückblick und Termine
Ein Jahresrückblick per Präsentation sowie Berichte zur Theaterveranstaltung rundeten das Programm ab. Ein Teil des Erlöses wird zu gleichen Teilen an das Westfeldlager, die Jugendgruppe des DRK und die Jugendfeuerwehr gespendet.
Geplant sind unter anderem eine Maiandacht am 5. Mai in der Schlosskapelle, eine Fahrradtour am 9. Juni zum Stadtarchiv Borken mit anschließenden Führungen sowie die Friedenssternwallfahrt am 14. Juli in Heiden.
Am 27. August ist eine Veranstaltung bei „Lieb und Wert“ vorgesehen. Dort wird der Zauberer Dieter Hoffmann auftreten. Finanziert wird dies aus Mitteln des Heimatpreises, den die Kfd Raesfeld im Februar erhalten hat.

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