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Kanadagänse verlassen Schloss Raesfeld

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Markus Büsken ist sich sicher, dass das Problem mit den Kanadischen Graugänsen bald gelöst ist. Foto: Gemeinde Raesfeld

UPDAT: Wie so einige im Vorfeld schon vermutet haben, handelt es sich hierbei um einen APRILscherz der Gemeinde Raesfeld. Leider!

Gemeinde Raesfeld lässt vom Frauenhofer Institut Duftstoffe gegen Kanadagänse entwickeln.

Das Problem der kanadischen Graugänse rund um Schloss Raesfeld wird schon sehr bald der Vergangenheit angehören. Zu diesem Schluss kommen die Vertreter der Gemeinde Raesfeld, Bürgermeister Martin Tesing und der Erste Beigeordnete der Gemeinde Raesfeld, Markus Büsken.

In Zusammenarbeit mit dem Frauenhofer Institut wurde in den vergangenen Wochen im Auftrag der Gemeinde Raesfeld ein Duftspray entwickelt, welches auf die Kanadagänse eine aphrodisierende Wirkung ausübt. Dieser eigens für Kanadagänse entwickelte Duftstoff besteht neben den üblichen berauschenden Substanzen wie Rose, Ylang-Ylang oder Osmanthus auch aus speziellen Gras- und Wiesenkräuterdüften, zu denen sich die Tiere im Besonderen hingezogen fühlen.

Idealer Zeitpunkt

Verströmt werden soll der Duft mit Hilfe einer handelsüblichen Drohne. „Der ideale Zeitpunkt ist genau jetzt, da die Gänse in aller Regel rund um den 01. April mit der Brut beginnen“, berichtet Bürgermeister Martin Tesing voller Zuversicht. Mit Hilfe der freigesetzten Düfte wird die Drohne die Gänse dann vom Schloss Raesfeld weg auf freie Bach- und Uferausläufe in die Außenbereiche von Issel, Lippe und Bocholter Aa führen. Entsprechende Vorgespräche mit den betroffenen Kommunen haben im Vorfeld stattgefunden, bestätigt Martin Tesing auf Nachfrage unserer Zeitung. Diese seien durchweg einvernehmlich verlaufen.

Pilotcharakter

„Wegen des Pilotcharakters und weil der Versuch auch für unsere Nachbargemeinden von großem Interesse sein könnte, sind uns hierfür sogar Fördermittel durch das Land in Aussicht gestellt worden“, ergänzt Markus Büsken, Erster Beigeordneter der Gemeinde, denn die Gemeinde rechnet mit Kosten in Höhe von etwa 5.000 €.

„Für Menschen sind diese Duftstoffe völlig ungefährlich“, versichert Markus Büsken. Dies sei das Ergebnis eines ausführlichen Feldversuches des Frauenhofer Institutes. Insbesondere männliche Probanden, die bekanntlich leicht für aphrodisierende Duftstoffe empfänglich sind, haben keinerlei Reaktion auf das Duftspray der Kanadagänse gezeigt. „Wir sind hier dem Raesfelder Stammtisch „KennLust“ sehr dankbar, dass er uns mit Eugen Beugen und Norbert Nümsmann zwei lokale Probanden aus seinen Reihen für diesen Feldversuch zur Verfügung gestellt hat“, so Markus Büsken weiter.

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