Heico Nickelmann sorgte für tolle Stunden

Liedermacher Heico Nickelmann lud zum Jubiläumskonzert ein

RAESFELD/BORKEN. Heico Nickelmann rockte den Vennehof in Borken am Mittwochabend. Zu seinem Jubiläumskonzert und seinem anstehenden 50-zigsten Geburtstag hatte der Raesfelder Liedermacher, wie er im Vorfeld verriet, „ so richtig was eingepackt“.

Alterslos … Heico Nickelmann kurz vor seinem 50. Geburtstag beim Jubiläumskonzert im Vennehof Borken.

Songs aus seinem Repertoire der letzten 20 Jahre standen auf dem fast vierstündigen Programm. „Habt ihr noch was vor, oder kann ich mir Zeit lassen?“, so Nickelmann, der vor seinem Auftritt gewohnt total nervös war. Schlimmer war aber die Tatsache, dass seine Stimme erkältungsmäßig ein wenig lädiert war. Es hätte aber niemanden an diesem Abend erstaunt, wenn diesmal nicht irgendeine Panne vor dem Konzert anstand. Kaum aber, dass Nickelmann auf der Bühne stand, war alles wie weggeblasen.

Großes Jubiläumskonzert in Borken mit Heico Nickelmann.

Querbeet durch  die letzten 20 Jahre

Unterhaltsam, mit vielen kleinen Geschichten am Rande, locker und flockig, unterhielt der noch 49 Jährige die rund 650 Besucher im Saal mit alten und neuen Songs wie „Mal ein Bild“, „Brüder“ oder „Ruhrpottkinder“ und natürlich Rebecca. 
Seit Tagen schon war das Konzert unter dem Motto Heico Nickelmann & Freunde „Fuffzich“ ausverkauft. Kein Wunder, denn nicht nur seine Fans aus den letzten 20 Jahren wollten ihn hören und erleben, sondern bereits die nachfolgende Generation reiste aus Borken, Dorsten, Raesfeld und dem Ruhrgebiet an diesem Konzertabend an.

Mit im Gepäck hätte der Raesfelder nicht nur alte und brandneue Songs, sondern auch seine langjährigen musikalischen Wegbegleiter: Leonie Hagelstange (Geige), Chris Paus (Bass), Christin Loker (Gesang), Matthias Fleige (Gitarre), Markus Wellermann (Flügelhorn), Marc Pawlowski (Schlagzeug), Michael Klein-Hitpaß (Gitarre) und Niklas Flohr (Hammond-Orgel).

Ein eingespieltes Trio: Matthias Fleige, Heico Nickelmann und Chris Paus

Seinen bisher größten Hit „Rebecca“ präsentierten die Mädchen des St. Silvester-Chors die „Nickel-Kids“ aus Erle und ernteten dafür einen begeisterten Applaus. Als Überraschung traten am Ende des Konzertes noch die „Celitic Stepfirer“ auf die Bühne und Nickelmann rockte im Schottenrock.

Selbst im Schottenrock machte Nickelmann eine gute Figur

Mit diesem Konzert bewies Nickelmann erneut seine Vielseitigkeit. Das Wichtigste aber war: Nickelmann wird „fuffzich“. Im Laufe seiner Jahre hat der Sänger nichts von seinem Charme und Sympathie die Jahre nichts eingebüßt, sondern eher dazu gewonnen. Und wie er bereits im Vorfeld ankündigte, „was solls, ich freue mich darauf“. Petra Bosse.

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