NABU-Ortsverband bietet am Samstag eine Besichtigung an
Schermbeck. Die Maßnahmen zur Pflege von Hecken und die Abholzungen von Bäumen haben nach Auffassung des NABU-Ortsverbandes inzwischen an vielen Stellen ein solch negatives Ausmaß angenommen, dass der Ortsverband nun eine öffentliche Diskussion in Gang setzen möchte. Den letzten Anstoß dazu ergab die jüngste Rodung kleiner Pflanzinseln an der Ludgerusstraße und die Heckenreduzierung am Schermbecker Mühlenbach zwischen „Im Bruch“ und „Lessingstraße. Die Tierwelt ist nach Auffassung des NABU bedroht, mögliche Bienenweide wird mutwillig zerstört.
Während sich der Ortsverband um die Einrichtung eines Hecken-Erlebnispfades bemüht und sogar schon mehrere Stationen dieses Pfades festlegen konnte, wird seitens des gemeindlichen Bauhofes und der Straßenmeisterei Voerde nach Auffassung des NABU das gesamte Bemühen wieder zerstört.
Samstagmorgen (3. März 2012) soll deshalb eine Ortsbesichtigung mit allen Interessierten stattfinden. Die Teilnehmer treffen sich um 10.30 Uhr an der Lessingstraße an jener Stelle, wo der Mühlenbach überquert wird. Von dort wird das Pättken am Mühlenbach Richtung Norden begangen. Über Möglichkeiten einer naturnahen Heckenpflege soll informiert werden. „Jeder interessierte Schermbecker ist willkommen“, lädt NABU-Sprecher Jürgen Kruse ein und hofft, dass auch Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofes und Ratsvertreter kommen, um sich über den Zustand der Hecken und Grünstreifen zu informieren und Aspekte einer naturnahen Heckenpflege kennen zu lernen.



























