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Haushalt 2026: CDU setzt auf Entwicklung statt Stillstand

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„Raesfeld verändert sich“, mit diesen Worten hat CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Bernhard Bonhoff am Montag im Rat die Haushaltsberatungen begleitet. In seiner Rede machte er deutlich, dass der Haushalt 2026 aus Sicht der CDU kein Verwaltungswerk ist, sondern ein Gestaltungsinstrument für die Zukunft der Gemeinde. Die CDU-Fraktion kündigte an, dem Etat zuzustimmen.

Haushaltsrede der CDU-Fraktion

„Raesfeld verändert sich“, stellte Dr. Bernhard Bonhoff zu Beginn seiner Haushaltsrede fest. Dieser Satz beschreibe nicht nur die sichtbare Entwicklung der Gemeinde, sondern auch den politischen Anspruch der CDU-Fraktion.
„Veränderung geschieht nicht von allein. Sie erfordert Gestaltung, Verantwortung und den Mut, Entscheidungen zu treffen, die sowohl für heute als auch für morgen richtig sind“, sagte Bonhoff.

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Der vorliegende Haushaltsentwurf sei kein Haushalt des Stillstands, sondern ein Haushalt der Entwicklung, mit klaren Prioritäten und hohen Investitionen.

Zahlen und Fakten zum Haushalt 2026

Der Haushaltsplan 2026 sieht Investitionen von über acht Millionen Euro vor und erreicht damit eines der höchsten Investitionsvolumina der vergangenen Jahre. Nach Angaben der CDU bewegt sich die Gemeinde damit an der Grenze der freien Liquidität.

Bonhoff machte deutlich, dass diese Investitionen bewusst erfolgen. „Wir investieren gezielt in Infrastruktur, Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit“, sagte er. Notwendige Maßnahmen werde die CDU-Fraktion, falls erforderlich, auch durch Zwischenfinanzierungen mittragen.

Attraktivität für alle Generationen

Ein zentraler Leitgedanke der CDU-Haushaltspolitik ist die Generationengerechtigkeit. Raesfeld und Erle sollen für alle Altersgruppen lebenswert bleiben.

Für ältere Menschen hob Bonhoff insbesondere die Maßnahmen zur Barrierefreiheit hervor. Erstmals werde ein festes jährliches Budget zur Beseitigung von Barrieren im öffentlichen Raum im Haushalt verankert. Dies sei ein wichtiger Schritt zu mehr Teilhabe und Lebensqualität.

Familien, Bildung und Infrastruktur

Für Familien und junge Menschen seien Investitionen in Bildung und Betreuung entscheidend. In den vergangenen Jahren seien mehrere Kitas gebaut, erweitert oder saniert worden. Ein weiterer Kindergartenneubau in Erle sei geplant. Auch die Schulen seien modernisiert worden, aktuell durch die Erweiterung der Grundschule in Raesfeld.

Zudem habe die Gemeinde neue Baugebiete mit subventionierten Grundstückspreisen erschlossen. Nahezu alle Grundstücke seien vergeben, was die hohe Nachfrage zeige.

Dorfentwicklung mit sichtbaren Ergebnissen

Bonhoff zog einen positiven Rückblick auf das Jahr 2025, in dem viele Projekte konkrete Formen angenommen hätten. Als Beispiele nannte er den Femeichenpark in Erle, das neue Dorfgemeinschaftshaus, den neuen Erler Dorfplatz sowie die Flüchtlingsunterkunft in Erle mit acht Wohnungen.

In Raesfeld verwies er unter anderem auf den Neubau des Gemeinschaftshauses Martinus, den Bürgerpark und die laufenden Arbeiten im Rahmen der Dorfentwicklung rund um den Kirchplatz.

Herausforderungen klar benannt

Trotz der positiven Entwicklung sprach Bonhoff auch Probleme offen an. Die Situation in der Gastronomie bleibe angespannt. Zudem bestehe weiterhin ein Investitionsstau bei den Wirtschaftswegen, auch wenn mit einem neuen Wirtschaftswegekonzept ein erster Schritt getan sei.

Selbstkritisch äußerte sich der CDU-Fraktionsvorsitzende zur Kommunikation. Projekte seien in der Vergangenheit teilweise zu spät oder unzureichend erklärt worden. Hier sei eine Kurskorrektur notwendig, mit besserer Information und frühzeitiger Beteiligung der Bürger.

Ausblick auf 2026 und kommende Jahre

Für die kommenden Jahre stehen weitere große Projekte an, darunter die Erweiterung der Kläranlage, die Fortführung des Dorfentwicklungskonzepts sowie die Weiterentwicklung von Schloss, Tiergarten und Freiheit.

Auch das Thema Windkraft spielte eine Rolle. Mit Investitionen von rund 130 Millionen Euro verbleibe ein erheblicher finanzieller Mehrwert in der Gemeinde. Zudem seien Bürgerbeteiligungsmodelle vorgesehen.

Zustimmung der CDU-Fraktion

Am Ende seiner Rede stellte Bonhoff klar: „Dem Haushaltsplanentwurf für 2026 stimmen wir zu.“ Mit dem neuen Team in der CDU-Fraktion wolle man auf Verlässlichkeit, Dialog und Verantwortung setzen. „Raesfeld verändert sich. Und wir gestalten diese Veränderung mit Augenmaß und Zuversicht“, sagte Bonhoff.


Es gilt das gesprochene Wort. Die Rede wurde redaktionell zusammengefasst.

Die vollständige Haushaltsrede steht als PDF zum Download zur Verfügung

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