Der Ball ist rund und muss ins Tor. Diese Fußballweisheit hat sich auch bei den Mädchen der 3. und 4. Klassen der Silvestergrundschule rumgesprochen, die mindestens ebenso energiegeladen und eifrig um den Sieg beim diesjährigen Fußballturnier der Grundschule kämpften, wie ihre männlichen Kollegen.

Seit Jahren schon findet jährlich die Fußballschulmeisterschaft auf der Wiese der Grundschule statt. Eine Benefiz-Veranstaltung, wo der Erlös zum 2. Mal aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen an die „Knister School“ in Indien geht.
Mit fantasievollen Namen wie die „Wilden Kerle“, oder die „Killer Kicker“ gingen nicht nur die Jungenmannschaften ins Turnier. Auch die weiblichen Spielerinnen machten ihrem Namen alle Ehre. Wie zum Beispiel die „wilden Mädchen“, die nach jedem Treffer vor Begeisterung lauter kreischten, als die Fans auf einem Wendler Konzert.

Jürgen Pütz-Bosse Trainer der E-Jugend von Eintracht motivierte die Spieler
Jürgen Pütz-Bosse, Trainer der E-Jugend von Eintracht – Erle, motivierte die Spieler

Fußball wird seit Vereinsgründung von Eintracht Erle im Jahre 1969 im Dorf immer schon groß geschrieben. Auch heute noch ist das Verhältnis von Schülern, die Fußball spielen, prozentual gleich geblieben, dass heißt, dass viele Grundschüler in der F- oder E- Jugend spielen. So war es auch nicht verwunderlich, dass selbst beim Schülerturnier das Spielniveau teilweise schon recht hoch war. „Heute spielen aber auch ganz viele Jungen und Mädchen so intensiv mit, die sich sonst eigentlich gar nicht für Fußball interessieren“, stellt am Spielrand Hans-Jürgen Heursen, Lehrer a. D und langjähriger Trainer der Minikicker in Erle. „Wenn jemand hier und heute auf Talentensuche ginge, dann könnte derjenige auf der Stelle einige Spielerinnen und Spieler für Eintracht Erle gewinnen“, fügte Schulleiterin Ilona Schmidt hinzu.
Für die Sieger der insgesamt acht Mannschaften winkten interessante Preise, gestiftet von der Volksbank Erle und der Sparkasse. Damit der Hunger der Zuschauer und Spieler nicht auf der Strecke blieb, sorgten die Eltern für reichlich Kuchen und Waffeln.

 

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