Im Herbst des vergangenen Jahres waren die Gemüter einigermaßen erhitzt, ging es doch im Forum des „Heimatreport“ um die Hinterlassenschaften der vierbeinigen Freunde. http://heimatreport.de/hundekot-belastet-wiesen-und-felder/ Dabei wurden einerseits über die zusätzlich aufgestellten „Doc-Stationen“ der Kommune berichtet und andererseits über der tendenziell zunehmenden Reduzierung der feldbegleitenden Grünflächen, dem sog. Feldrain geklagt.
Nach der Definition von WIKIPEDIA „ist der Feldrain ein alter deutscher Begriff für den Randstreifen eines Feldes (die Flurgrenze) sowie für den Übergang zwischen einer Feldterrasse zur nächsten. Ein Rain ist ein meist grasbewachsener Grenzstreifen zwischen zwei Äckern oder Fluren. Die Feldraine wurden früher per Hand gemäht oder mit Vieh abgehütet. Heutzutage sind sie oft mit Hecken und Büschen bewachsen. Auf diese Weise sind sie vor Erosion geschützt. Weiterhin sind sie ein Lebensraum für Vögel und Kleinlebewesen.“
Ein gelungenes Beispiel für die praktische Gestaltung des „feldbegeitenden Grünstreifens“ ist zurzeit in der Raesfelder Stockbreede zu sehen. Hier wurde an einigen Stellen des eigentlich neun Meter breiten, kommunalen Wirtschaftsweges und beidseitig der drei Meter breiten Fahrspur ein Feldrain berücksichtigt, der von Naturliebhabern als Augenweide wahrgenommen wird.
Wildpflanzen und Sonnenblumen zeigen sich in beeindruckender Weise. Blaue Kornblumen und roter Klatschmohn runden das Farbspektrum wirkungsvoll ab. Bienen, Hummeln und weitere fleißigen Insekten finden an Ort und Stelle eine natürliche Grundlage, im besten Sinne des Pflanzen- und Artenschutzes. Ein vorbildlicher, gelungener Beitrag, der allerseits gefällt und von Spaziergängern sehr geschätzt wird – den Landwirten sei Dank.
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Text und Fotos: RGN

































