Große Autos – kleines Museum

Gigantische Unimog-Kolonne besuchte den Dammer Stromturm

Schermbeck-Damm (pd). Große Autos – kleines Museum: Gerade rechtzeitig hatte es am vergangenen Samstag auf-gehört zu regnen, als weit über einhundert Unimogs dem Dammer Stromturm am Elsenberg einen Besuch abstatteten.

Das war ein beeindruckendes Bild: Rund um das Kleinste Strommuseum der Welt dröhnten die Motoren der unzähligen Fahrzeuge, die teilweise aus halb Europa nach Schermbeck gerollt waren.

Walter Huhn vom Unimog Veteranen Club hatte die Ausfahrt des großen Sommertreffens so gelegt, dass die Route am Dammer Trafohäuschen vorbeiführte. Die „Türmer“ um den Vorsitzenden Hermann Göbel hatten sich natürlich auf dieses Spektakel vorbereitet und die Gäste gebührend empfangen. Mit so einer Resonanz hatte Göbel nicht gerechnet: „Unglaublich, unser Turm scheint eine ganz besondere Anziehungskraft zu haben.“

Fast zwei Stunden lang nahmen gruppenweise die Unimog-Freunde das Museum unter die Lupe. Und selbst als der letzte Gast wieder weitergefahren war, nutzten noch viele Radler die Chance und ließen sich das Strommuseum erklären. Am gestrigen Sonntag ging es gleich weiter mit dem vollen Programm: Eine Gruppe vom Heimatverein Dinslaken unternahm am Dammer Elsenberg einen Ausflug in die Stromgeschichte. Der nächste Besuch hat sich für Mittwoch angekündigt.

Unterdessen wächst der Verein weiter. Mittlerweile zählen die Dammer Türmer 250 Mitglieder. Seit der Eröffnung des Museums Ende Mai 2011 sind dem Verein über 50 Unterstützer beigetreten.

Das Sommerfest findet in diesem Jahr am 1. September wieder wie gewohnt am ev. Jugendhaus in Damm statt. Vorsitzender Hermann Göbel hat viele Überraschungen versprochen.

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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