Die Gemeinde Raesfeld hat Glück. Sie erhält Geld aus dem Förderprogramm NRW für 258 Bäume

Insgesamt kann sich die Raesfelder Verwaltung über 129.000 Euro für die geplanten Neu- und Nachpflanzungen aus dem Förderprogramm „Grüne Infrastruktur NRW“ “ im Rahmen des Konjunkturpaket I des Landes freuen.

Insgesamt werden 258 neue Bäume sowohl in Raesfeld als auch in Erle gepflanzt, oder alte Bäume ausgetauscht.

Neues Grün an 27 Standorten

Aufgrund der kurzen Frist für die Antragstellung zu diesem Sonderaufruf, Fristende war der 14. 10., hatte die Verwaltung für geplante Neu- und Nachpflanzungen von insgesamt 318 Bäume an 27 Standorten im Vorfeld auf das    zu erstellende Klimaschutzkonzept der Gemeinde eine Förderung in Höhe von 159.000 Euro bei der Bezirksregierung Münster beantragt.

200 Anträge gingen bei NRW ein

Trotz der sehr großen Nachfrage von knapp 200 Anträge und des vergleichsweise geringen Gesamtbudgets (5 Mio. Euro für NRW) gehört die geplante Neu- und Nachpflanzung von Bäumen in Raesfeld zu den insgesamt 60 Maßnahmen die eine Förderung erhalten haben. So wurden der Gemeinde mit Zuwendungsbescheid vom 8. 12.

Insgesamt 129.000 Euro für die Pflanzung von 258 Bäume bewilligt. Mit der Maßnahme kann ein weiter Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden Die Verwaltung empfiehlt deshalb bei der kommenden Sitzung des Bau- und Umweltausschusses, diesem Antrag der vorgesehenen Neu- bzw. Nachpflanzung der Bäume zuzustimmen. Die Kosten für die Pflanzungen werden zu 100 Prozent durch die Zuwendung des Landes NRW auf dem Gemeindegebiet getragen.

Vorgeschichte

Die schlechten Umweltbedingungen und ein Mangel an Grün- und Erholungsflächen wirken sich auch in der Gemeinde Raesfeld negativ auf die Biodiversität, Klima, Gesundheit, Lebensqualität und Wirtschaft aus.

Dies sei laut Mitteilung der Gemeindeverwaltung der Grund dafür gewesen, dass die Landesregierung NRW den Aufruf „Grüne Infrastruktur NRW“, der auf nachhaltige Verbesserung der Klima- und Umweltbedingungen abzielt, im Jahr 2017 den Aufruf gestartet hat. Damit sollen Maßnahmen zur Entwicklung von Grünflächen, sowie Maßnahmen zur Verbesserung von Klima- und Umweltbedingungen oder zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels mit dem Aufruf gefördert werden.

Entwicklung von Grün- und Freiräumen

Darüber hinaus hat das Land NRW zur Bewältigung der Corona-Krise am 17. 9. 2020 den Förderaufruf im Rahmen des Konjunkturpaketes 1 durch einen Sonderaufruf über insgesamt 5 Mio. Euro dahingehend modifiziert, dass ein Fördermittelzugang auch ohne IHK möglich ist. Dazu gehören das Anlegen von Gehölzstrukturen, Neu- und Nachpflanzung von Bäumen sowie die Entwicklung von Grün- und Freiräumen. Zudem wurde die Förderquote von 80 % auf 100 % (Vollfinanzierung) angehoben.

Neupflanzungen wird es geben:

  • Schulten Hecke (ausgetauscht werden 2 Erlen),
  • Freiter Pättken (1 Erle ausgetauscht),
  • Brinkstraße (7 Gemeine Eschen),
  • Borkener Straße (1 Esche),
  • Holten (1 Hainbuche),
  • Ginsterstraße (1 Feldahorn ausgetauscht),
  • Zum Michael (1 Stieleiche ausgetauscht),
  • Schermbecker Straße (1 Stieleiche ausgetauscht),
  • Nordesch 35 (1 Erle ausgetauscht),
  • Freiter Pättken (2 Gemeine Eschen ausgetauscht),
  • Rabodoweg (2 Sandbirken ausgetauscht),
  • Garbenweg (1 Hainbuche ausgetauscht),
  • Holten (15 Stieleichen),
  • Truvenne (39 Stieleichen),
  • Zum Schelderhoff (18 Gemeine Esche),
  • Am Burgesch (10 Sandbirken),
  • Hesfort (30 Rotbuchen),
  • Löchte (10 Rotbuchen),
  • Vennekenweg (17 Stieleichen),
  • Homeraner Schulweg (1 Stieleiche),
  • Werlo (3 Gemeine Eschen),
  • Steensiepe (10 Feldahorn),
  • Plattengraben (30 Neupflanzungen von Wildapfel),
  • Streuobstwiese (25 Wildbirnen).
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