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Gemeinde möchte 40 l-Restmülltonne für Single-Haushalte einführen

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Neues Angebot für 40-l Restmülltonnen in Raesfeld. Ab sofort können bei der Gemeinde Anträge für 40-l Restmülltonne eingereicht werden.

Die Gemeinde Raesfeld plant, zum kommenden Jahr 2024 eine 40-Liter-Restmülltonne anzubieten. Diese ist speziell für Single-Haushalte gedacht. Ob es dann am Ende auch durchgeführt wird, liege letztendlich am Interesse der Bürger.

Vorteil für Singlehaushalte und Haushalte mit geringem Müllaufkommen

Ob halb leer oder halb voll – der Wechsel zu einer kleineren Mülltonne könnte für viele Haushalte – nicht nur für Single-Haushalte – sinnvoll sein. Besonders auch für diejenigen, die ihren 80-Liter-Behälter in den letzten Jahren nicht vollständig gefüllt haben. Aktuell liegen die Kosten für eine solche Tonne bei 97,92 Euro jährlich.

Bei einer Sitzung am Montag hat der Hauptausschuss dieses Thema ausgiebig besprochen. Die Diskussion vorausgegangen war ein Vorschlag der CDU-Fraktion, genau solche kleineren Mülltonnen für Single-Haushalte ins Leben zu rufen. Aktuell sind in der Gemeinde rund 400 Restmülltonnen mit 80 Liter Volumen im Einsatz.

Aktuelle Müllentsorgung und Kosten

Derzeit entsorgen 25 Haushalte ihren Restmüll ausschließlich über Abfallsäcke. Die damit verbundenen Kosten belaufen sich auf 60,48 Euro jährlich für 13 Säcke. Bernhard Bölker, CDU-Fraktionsvorsitzender, sieht in dem neuen Angebot eine attraktive zusätzliche Option. Er betonte, dass das Fehlen von Müllsäcken den Abholprozess für die Entsorgungsunternehmen erleichtert.

Positive Rückmeldungen aus verschiedenen Parteien

Henry Tünte von den Grünen begrüßt die Initiative, 40-Liter-Tonnen zur Verfügung zu stellen. Er ist der Meinung, dass dies die Bürger zu einem weiteren reduzierten Müllkonsum animieren könnte. Auch Christoph Stephan, FDP-Fraktionsvorsitzender, hält das Angebot für zeitgemäß und lobte die Mülltrennungsdisziplin der Raesfelder.

Finanzielle Überlegungen und zukünftige Entwicklungen

Die genauen Kosten für dieses neue Angebot sind noch unklar. Allerdings erwartet die Gemeinde, dass sich die Gebühren auch für die anderen Restmülltonnen dadurch leicht erhöhen könnten.

Um die genauen Kosten zu ermitteln, die auf die Bürger zukommen, müssen erst die neuen Tonnen angeschafft werden, so Thomas Grewing von der Verwaltung. Er gehe jedoch davon aus, dass sich diese in etwa bei den bisher für die Abfallsäcke anfallenden Gebühren einpendeln werden. Zuletzt lagen diese bei knapp über 60 Euro im Jahr. Zum Vergleich: Die Kosten für die 80-Liter-Restmülltonne liegen aktuell bei 98 Euro (120-Restmüllgefäß 138 Euro).

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