Stille Gedenkform des Heimatvereins Erle

Erle (pd). Ursprünglich wollte der Heimatverein Erle am Sonntag, 22. März, in zwei Gedenkveranstaltungen im Heimathaus und am Ehrenmal an die Bombardierung Erles am 23. und 24. März 1945 erinnern, als der von Hitlerdeutschland angezettelte Krieg auch über Erle hereinbrach und Tod und Zerstörung brachte.

Doch wegen des Verbots öffentlicher Veranstaltungen aufgrund der aktuellen Corona – Pandemie entfallen beide Termine. Das um 18.30 Uhr geplante Geläut der Totenglocke wird jedoch zu hören sein.

Die zerstörte Erler St.-Silvester-Kirche beim Wiederaufbau im Jahre 1949.

Der Verein  hat daher eine stille Form des Gedenkens gewählt. Am Ehrenmal wird am Samstag eine Gedenktafel aufgestellt werden. Ein Zeitzeugenbericht erinnert darauf an die dramatischen Stunden des Bombenangriffs auf Erle. Es wird der Opfer von Krieg, Terror und Gewalt in Erle, in Deutschland und in allen vom Krieg betroffenen Ländern gedacht. Zudem wird darauf hingewiesen, für welche Werthaltungen wir heute als Menschen und Christen im Kontrast zu damals einstehen.

Auch auf der Homepage des Heimatvereins Erle wird der Bombardierung vor 75 Jahren gedacht. Wer möchte, kann am Ehrenmal oder auch an den Soldatengräbern auf dem Friedhof eine Gedenkkerze entzünden.

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