Am Samstag um 12:06 Uhr gab es für die Feuerwehr einen Einsatz.

Diese musste eine längere Ölspur/Verunreinigung von rund 20 Kilometer Länge entfernen.

RAESFELD.  Nach der Erkundungsfahrt und nach Rücksprache mit der Polizei, wurden erst die Gefahrenstellen, Kreisverkehre, Kreuzungen und Kurven mit Bindemittel abgestreut.

Die Verunreinigung erstreckte sich vom Hetwissenweg, über die Borkener Straße, über den St. Sebastian, bis hin zur Gemeindegrenze auf der B70 Richtung Brünen.

Von dort aus zog sich die Spur weiter und die Feuerwehr Brünen wurde hinzugezogen. Es ergab sich damit eine über 20 km lange Einsatzstelle.

Die Art der Verunreinigung konnte zu diesem Zeitpunkt nicht endgültig festgestellt werden. Die Feuerwehr geht davon aus, dass es sich hierbei um ein Pflanzenschutzmittel handelt.

Um die gesamte Strecke zu reinigen, entschied die Einsatzleitung / Polizei die Firma Hülsmann Umwelttechnik GmbH aus Drensteinfurt zu beauftragen. In der Zwischenzeit sicherte die Feuerwehr die Einsatzstelle und nahm die Verunreinigungen auf den Wirtschaftswegen auf. Um 17:30 Uhr konnte die Feuerwehr und die Fa. Hülsmann „Vollzug“ melden und die gut fünf Kilometer Straßen auf dem Raesfelder Gemeindegebiet waren gereinigt, so dass die Einsatzkräfte wieder einrücken konnten.

1 KOMMENTAR

  1. Bei diesem Einsatz waren in der Einsatzleitung offensichtlich nur Deppen zugange. Ich bin am So., 08.04.18 , gegen 11:15 Uhr, auf der B 70 von Raesfeld in Richtung Brünen gefahren. In Höhe der Einmündung Isseltalweg stand eine Absperrbake mittig auf meiner Fahrbahn. Daran befestigt ein Schild „Verbot der Durchfahrt“, ein Schild mit der Aufschrift „Ölspur“. Sonst weit und breit nichts. Ich bin dann trort Verbotes weiter gefahren, da ich weder rechts noch links abbiegen und das gesperrte Straßenstück umgehen konnte. Bis zum Abzweig nach Marienthal habe ich keinerlei Behinderungen, Ölspuren geschweige denn Straßenarbeiter gesehen. Nur auf dem Rad-/Gehweg lag ein Absperrgitter. Ich bin dann bis Brünen ohne Probleme durchgefahren. In Brünen habe ich dann den Notruf 110 gewählt. Dort bekam ich die Auskunft, dass eine Ölspur auf dem Teilstück sei und dass dort gearbeitet wird. Auf meinen Einwand, dass ich gerade durch den Sperrbereich gefahren sei und weder eine Ölspur noch einen Arbeiter gesehen habe und einem so schönen Sonntag viele Ortsfremde auf der B 70 unterwegs seien, die nicht wüßten, wo sie nun ausweichen sollten, erhielt ich die Antwort, man könne ja nicht für 2 Stunden Sperrung eine Umleitung einrichten. Diese Aussage empfand ich als Frechheit. Ich erwarte in solch einer Situation, dass man mal einen Polizisten dort an die Sperrung stellt und vor allem, das weiträumig umgeleitet wird. Außerdem stellt sich die Frage, warum aus Richtung Brünen keine Sperrung eingerichtet war. Denn wenn man den Faden mal weiter spinnt, und die auf der B70 fahrenden Fahrzege dem Sperrschild Folge leisten würden, wäre ein Stau bis nach Raesafeld zurück vorprogrammiert.

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