Die Julia Koppers Gesamtschule und die Unicef Schule Bielanach haben ein neues Austauschprojekt gestartet. Die Gemeinde Raesfeld stärkt damit gemeinsam mit ihrer polnischen Partnergemeinde Kobierzyce die europäische Begegnung. Ein gelungenes Event und Austausch, auch für die Gemeinde Raesfeld. Im März werde zudem mit dem Gegenbesuch der polnischen Delegation gerechnet, wie Tina Almering, Lehrerin der Julia Koppers Gesamtschule, mitteilt.
Austauschprojekt startet mit Reise nach Kobierzyce
Unter dem Motto „Europa, das sind wir“ haben die Julia Koppers Gesamtschule und die Unicef Schule Bielanach ein gemeinsames Schüleraustauschprogramm aufgebaut. Die Gemeinden Raesfeld und Kobierzyce setzten damit ein deutliches Zeichen für ihre Partnerschaft. Seit Oktober gibt es einen regelmäßigen Austausch zwischen den Jugendlichen beider Orte.
Im Herbst reisten die Raesfelder Schülerinnen und Schüler nach Kobierzyce. Dort lernten sie die polnische Kultur, die Geschichte und den Schulalltag kennen. Viele entdeckten, wie viele Gemeinsamkeiten deutsche und polnische Jugendliche haben. Neue Freundschaften entstanden schnell.

Erste Reise als gemeinsame Erfahrung
Für einige der 20 Teilnehmenden war bereits der Hinflug eine besondere Herausforderung. Manche flogen zum ersten Mal und meisterten den Weg ohne elterliche Unterstützung. Auch die Verständigung erforderte Mut. Die Jugendlichen nutzten Englisch, Deutsch, Polnisch und gelegentlich digitale Übersetzungshilfen. So wurde die Kommunikation schnell einfacher.
Bei kreativen Projekten, Sportangeboten, Sprachtandems und einem Besuch der Stadt Breslau wuchs die Gruppe zusammen. Insgesamt nahmen 45 Jugendliche an den gemeinsamen Aktivitäten teil.

Austausch wird fortgesetzt
Auch nach der Rückkehr bleibt der Kontakt lebendig. Beide Gruppen bereiten derzeit kreative Adventsgrüße vor. Die Planungen für den Gegenbesuch Anfang März laufen bereits.
In einer Zeit, in der positive europäische Nachrichten selten sind, zeigt dieses Projekt, wie junge Menschen den europäischen Gedanken mit Leben füllen. Sie gehen offen aufeinander zu, entdecken neue Sprachen und Kulturen und sprechen mit Menschen, die sie gerade erst kennengelernt haben.
Unterstützung für das Projekt
Diese wunderbaren Erfahrungen konnten durch das Engagement der Gemeinden, der Schulen und nicht zuletzt durch die finanzielle Unterstützung des dpjw (Deutsch Polnisches Jugendwerk) ermöglicht werden.




























