Esche am Upen Plass kommt weg – Umwelt- und Bauausschussitzung tagte

Die Esche am Upen Plass wird gefällt. Das wurde am Montagabend in der Umwelt- und Bauausschusssitzung entschieden. UWG und CDU stimmten dem Antrag zu.
Als Ausgleichspflanzung wird der Grundstücksbesitzer Heinz Hilvers zwei neue Laubbäume pflanzen.
„Das Risiko, dass was passiert, ist einfach zu groß und bei dieser Wetterlage nicht mehr zumutbar“, hieß es vonseiten der CDU. Nicht nur, dass der Baum sein Alter erreicht hat und zu nahe zwischen zwei Bauwerken steht, sondern auch, dass die Wurzel bei den Straßenausbauarbeiten teilweise gekappt wurden und auftretende Schäden nicht von der Gemeinde getragen werden, hieß es in der Begründung.

Zu wenig Platz hat das Wurzelwerk der alten Esche, sodass zahlreiche Äste tot sind und drohen auf die Erde zu fallen
Zu wenig Platz hat das Wurzelwerk der alten Esche, sodass zahlreiche Äste tot sind und drohen auf die Erde zu fallen

Der Arbeitskreis „Grünfläche“ wird in Kürze die Baumfällsatzungen neu überprüfen und eventuelle Änderungen vornehmen, da es sich hier, wie bei vielen weiteren alten Bäumen in der Gemeinde, um einen Grenzfall handelt.
Bündnis 90/Grüne und SPD lehnten den Antrag ab. „Der Baum ist gesund und prägend für das Ortsbild“, so Norbert Brömmel, Bündnis 90/Grüne.
„Wir sind für den Erhalt der Esche, da hier keine Gefahr besteht, und wir sind gegen eine Ersatzpflanzung an anderer Stelle. Wir denken, dass der Grundstückbesitzer die Fläche anderweitig nutzen möchte“, so Klaus Rybarczyk, SPD.

Freiheiter Pättken
Neue Bäume bekommt auch das „Freiheiter Pättken. Einstimmigkeit bei allen Fraktionen, was die Auswahl der Baumart betrifft. Gepflanzt werden auf dem „Freiheiter Pättken“ im Herbst Purpur- Erlen Bäume.

Nordesch in RaesfeldNordesch in Raesfeld

Einstimmig angenommen wurde auch der Antrag, auf der Straße „Nordesch“ die gefällten Bäume durch 32 neue Bäume, Kugelspitzahorn, Esche und Purpur Erle, zu ersetzen. Durch die drei unterschiedlichen Arten soll im Falle eines erneuten Pilzbefalls an einer Baumart, eine komplette Fällung aller Bäume vermieden werden.

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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