Erste Pflege-Messe Raesfeld – Pflege, Leben und Wohnen im Alter

Welche Maßnahmen sind in der häuslichen Umgebung eigentlich notwendig und umsetzbar, um möglichst lange in Sicherheit im Alter zu Hause leben zu können? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es? Wer berät in so einem Fall.

 Freuen sich auf die 1. Pflege-Messe Raesfeld - Bürgermeister Andreas Grotendorst, Lucia Deiters, Anke Gesing und Margit Kasprek sowie Erster Beigeordneter Martin Tesing. (Foto: Gemeinde Raesfeld)
Freuen sich auf die 1. Pflege-Messe Raesfeld – Bürgermeister Andreas Grotendorst, Lucia Deiters, Anke Gesing und Margit Kasprek sowie Erster Beigeordneter Martin Tesing. (Foto: Gemeinde Raesfeld)

Die Caritas Pflege & Gesundheit möchte ihr umfangreiches Leistungsspektrum auf der 1. Pflege-Messe Raesfeld vorstellen:

Am Sonntag, den 26. Januar 2014 öffnet die Sebastian Schule (Im Mensing 14) von 11:00 – 17:00 Uhr ihre Pforten, um dort alle Interessierten zu informieren. Den Auftakt des Tages wird der Gottesdienst um 9:45 Uhr in der Kirche St. Martin bilden, den einige Mitarbeiter von Caritas Pflege & Gesundheit mitgestalten werden (musikalisch begleitet wird der Gottesdienst durch den Emmaus-Chor). Direkt im Anschluss startet dann die Pflege-Messe.

Die Gemeinde Raesfeld unterstützt das Vorhaben der Caritas und begrüßt die innovative Pflegemesse. Nicht zuletzt mit dem überzeugenden Konzept der alternativen Wohnformen mit dem „Haus an der Gartenstrasse“ (Fertigstellung Ende 2014 geplant) möchte die Caritas ihre Fachkompetenz unter Beweis stellen, sondern jetzt auch mit der Pflege-Messe ihr breites Angebotsspektrum der Netzwerkarbeit im ambulanten Sektor aufzeigen. Der Bürgermeister Andreas Grotendorst wird die Pflege-Messe eröffnen.

Professionell Fachkräfte informieren

Ein „Marktplatz“ rund um die Themen Pflege, Leben und Wohnen im Alter erwartet Sie. Professionelle Pflegefachkräfte informieren und beraten Sie persönlich in den Klassenräumen der Sebastian Schule zu den unterschiedlichsten Fragen und Lebensthemen.

Des Weiteren wird es Fachvorträge zum Thema „Zukunft Pflege“ geben, bei denen sowohl Pflegedienstleitungen als auch Auszubildende zu Wort kommen. Es wird um „junge“ und „ältere“ Mitarbeiter in der Pflege und deren Arbeitszufriedenheit und -einstellung, bzw. „Liebe“ zum Beruf gehen.

„Aber vor allem auch pflegende Angehörige benötigen Unterstützung und Entlastung für die alltägliche Aufgabe, die sie zu bewältigen haben“, so Anke Gesing (Pflegedienstleitung der Caritas Pflege & Gesundheit Raesfeld). „Wir möchten deutlich machen, dass wir nicht „nur“ durch die Mobile Pflege und unseren Gesprächskreis für pflegende Angehörige unterstützen können, sondern auch viele weitere Angebote zu unseren Leistungen zählen können, z. B. die Familienpflege, die Pflegewerkstatt oder die Demenzberatung, um nur einige zu nennen.“

Auf Wunsch Hausbesuche

Die Mitarbeiterinnen der Pflegewerkstatt der Caritas machen auf Wunsch Hausbesuche bei Patienten und pflegenden Angehörigen und beraten und schulen zu Hilfsmitteln, geben Pflegetipps oder führen Wohnraumberatungen durch. „Außerdem bieten wir monatlich Pflegekurse für pflegende Angehörige im St. Marien-Hospital Borken an. Die Nachfrage ist sehr groß, der Bedarf ist da“, bestätigt Margit Kasparek (Mitarbeiterin der Pflegewerkstatt und der Wohnformen der Caritas).

Auf der Pflege-Messe gibt es natürlich auch die Möglichkeit, sich zum Thema Demenz umfangreich zu informieren: Gibt es technische Unterstützungsmöglichkeiten, um die Sicherheit zu Hause möglichst zu gewährleisten? Informieren Sie sich ausführlich bei den Mitarbeitern des Personenrufsystems, welche Möglichkeiten der Absicherung im Haushalt es für zu Hause gibt und welche Finanzierungsmöglichkeiten ggf. auch über die Pflegekasse bestehen. Auch zum „Umgang mit Menschen mit Demenz“ wird beraten.

Unterstüzung für selbstständige Lebensführung

Der Zeitintensive Betreuungsdienst (ZiB) als eine Form der Unterstützung des familiären Netzwerkes bietet Menschen mit einer Demenz eine Einzelbetreuung zu Hause an, um eine möglichst selbstständige Lebensführung zu erhalten und auch Angehörige zu entlasten. Die Ansprechpartnerin für den ZiB des Caritas ist die Raesfelderin Lucia Deiters (Leitung der ambulanten Demenzbetreuung des Caritas).

Außerdem besteht die Möglichkeit, sich über die Arbeit des Ambulanten Hospizdienstes zu informieren. Wie kann dieser Patienten und deren Angehörige individuell im Sterbeprozess zu Hause unterstützen und begleiten? Welche Angebote der Trauerbewältigung gibt es?

Diese Lebensthemen, Leistungen und vieles mehr erwarten Sie am 26.01.2014 in der Sebastian-Schule.

Besonders hervorzuheben ist noch die Beteiligung der Raesfelder Tanzgruppe „Fun Generation“, die einen weiteren Programmpunkt darstellt. Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen gesorgt und auch die Kinder sollen als Besucher nicht zu kurz kommen. Ob Jung oder Alt, auf der 1. Pflege-Messe in Raesfeld sind alle Interessenten herzlich willkommen.

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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